Gianni Infantino darf sich der Unterstützung aus Südamerika für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident sicher sein. Das Council des südamerikanischen Kontinentalverbands (Conmebol) sprach sich einstimmig für Infantino aus, sollte dieser wie erwartet im kommenden Jahr erneut als Chef des Fußball-Weltverbands kandidieren.
Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Da seine ersten knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident nicht angerechnet werden, kann Infantino 2027 erneut für vier Jahre gewählt werden, das wäre dann aber laut Statuten seine letzte Amtszeit.
Infantino steht zwar unter anderem wegen seiner Nähe zu US-Präsident Donald Trump immer wieder in der Kritik der Öffentlichkeit. Im internationalen Fußballkosmos gibt es allerdings kaum öffentlich geäußerten Widerspruch, ein Gegenkandidat für eine Wahl ist aktuell nicht in Sicht.
dpa/sh