Langsam aber sicher neigt sich die zweite Saison der AS Eupen in der Challenger Pro League ihrem Ende zu. Nach Platz zehn im letzten Jahr stehen die Pandas in diesem Jahr auf einem verbesserten siebten Platz und klopfen an die Play-off-Plätze an. Aktuell trennt sie noch ein Punkt von den begehrten Aufstiegsplätzen, doch das soll sich am Freitag ändern.
Denn die AS Eupen empfängt um 20 Uhr den Tabellendritten Germinal Beerschot. Die Gäste haben dabei ihr eigenes Ziel: den direkten Aufstieg. Für beide Mannschaften geht es also um einiges. "Ich würde sagen, dass ein positiver Druck von beiden Seiten da ist. Beide wollen dieses Spiel gewinnen und das ist wichtig für uns. Besonders, da wir etwas haben, für das wir kämpfen und nicht ohne Kampf spielen", sagt AS-Trainer Bruno Pinheiro.
Beerschot befindet sich aktuell auf einem Höhenflug, die letzten fünf Spiele haben sie allesamt gewonnen. Zwölf Tore haben die Gegner der AS Eupen in diesem Zeitraum geschossen. Diese Offensivstärke können die Ostbelgier nicht aufweisen. Nur drei Tore in vier Spielen sprechen hier eine eindeutige Sprache. Zudem sind Kikas und Kevin Möhwald am Freitag gesperrt und zum Zuschauen verdammt.
Die AS kann dagegen mit einer stabilen Defensive punkten. Trainer Pinheiro hebt hier besonders Torwart Marco Hiller hervor. "Marco spielt eine sehr starke Saison und ist ein super Rückhalt. Es bleibt aber ein kollektives Angehen. Wir befinden uns in einer guten Phase, aber wir wollen, dass unser Momentum anhält bis zum letzten Saisonspiel."
Selbst im Falle einer Niederlage am Freitagabend besteht die Chance der AS Eupen auf die Play-offs. Doch das liegt noch zu weit, mahnt Pinheiro. Für ihn zählen allein Beerschot und die drei Punkte.
Ein Sieg gegen Beerschot würde für die AS Eupen auf jeden Fall den Sprung in die Play-offs bedeuten - zumindest bis zur nächsten Woche, bis das alles entscheidende Duell mit dem RFC Lüttich ansteht.
Paul Schmitz