Die belgische Biathlon-Staffel ist beim Weltcup in Kontiolahti auf Rang 21 gelandet.
Beim ersten Rennen nach den Olympischen Winterspielen absolvierte das Quartett mit Florent Claude, Thierry Langer, Marek Mackels und Julien Petitjacques die Strecke (4 x 7,5 Kilometer) in 1:18:59,5. Stunden
Damit brauchte als mehr als fünf Minuten länger als Norwegen, das mit Johannes Dale-Skjevdal, Johan-Olav Botn, Sturla Holm Laegreid und Vetle Christiansen gewann. Frankreich belegte den 2. Platz vor Schweden.
Die Belgier verloren vor allem beim Schießen Zeit: Nur Florent Claude und Julien Petitjacques mussten keine Strafrunden absolvieren, aber sie brauchten doch jeweils zwei bzw. fünf Nachlader. Thierry Langer musste ebenso wie Marek Mackels zweimal in die Strafrunde.
Das reichte nur für den vorletzten Platz, die britische Staffel war überrundet worden.
Am Sonntag ging die Damenstaffel mit Lotte Lie, Maya Cloetens, Eve Bouvard und Rieke De Maeyer nicht an den Start.
Florent Claude setzt am Sonntag den wenig erfreulichen Auftritt der Belgier am Schießstand fort, als er beim Massenstart ebenfalls in die Strafrunde musste und Vorletzter (29.) wurde. Er war noch am Freitag über 20 Kilometer mit nur einem Schießfehler 18. geworden. Thierry Langer landete bei diesem Rennen auf Rang 50, Marek Mackels auf 88, Julien Petitjacques auf 96.
Der Biathlon-Weltcup wird von Donnerstag bis Sonntag in Otepaa (Estland) fortgesetzt, vor der letzten Station eine Woche später am Holmenkollen bei Oslo.
belga/sp