Die belgischen Handball-Frauen sind in Kumanovo trotz eines guten Starts ohne Punkte geblieben. Die Black Arrows gingen gegen Nordmazedonien schnell mit 2:0 in Führung. Mitte der ersten Halbzeit übernahmen jedoch die Gastgeberinnen zunehmend die Kontrolle über das Spiel und bestimmten fortan das Geschehen.
Belgien ließ in dieser Phase mehrere Chancen ungenutzt, um wieder näher heranzukommen. Mit einem Rückstand von 14:17 ging es aus belgischer Sicht in die Pause. Ausschlaggebend war unter anderem die schwache Chancenverwertung im Angriff – die Trefferquote lag lediglich bei 44 Prozent.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Nordmazedonien tonangebend. Mitte der zweiten Halbzeit führten die Gastgeberinnen mit vier Treffern (24:20), ehe der Vorsprung weiter anwuchs. Am Ende musste sich Belgien mit 28:33 geschlagen geben.
Torgefährlichste Spielerin im belgischen Team war Nele Antonissen mit 13 Treffern. Auch Eva Xhonneux von der KTSV Eupen konnte sich in der ersten Halbzeit in die Torschützenliste eintragen.
Am Mittwoch hatte Belgien Nordmazedonien noch knapp mit einem Tor Unterschied besiegt. Zwei Spiele stehen in dieser Phase noch aus: Im April empfangen die Belgierinnen zunächst Slowenien in Hasselt, ehe sie zum Abschluss in Hamm auf Deutschland treffen.
Christophe Ramjoie