Bei schönstem Sonnenschein trafen die Lokalrivalen aufeinander und wollten beide ein besseres Resultat erzielen als das 1:1-Hinspielergebnis in Büllingen. Die Schwarz-Roten waren dabei die bessere Mannschaft und belohnten sich auch nach knappen 20 Minuten. Joey Géneret stand nach einem Freistoß von Mike Strumphler goldrichtig und erzielte nach einem verlängerten Ball die Führung für seine Mannschaft. Büllingen hatte den Mittelfeldmann dabei sträflich ungedeckt gelassen.
Lontzen verwaltete die Führung stark und ließ auch hinten wenig zu. Über gute Kombination und schnelle Läufe über außen versuchten sie ihre Führung zu erhöhen. Büllingen hingegen haderte wie auch in den letzten Wochen mit Problemen in der Offensive. Nur zwei Tore in drei Spielen stehen in diesem Jahr zu Buche, auch in dieser Partie kam kein weiteres hinzu. Die Gäste versuchten viel über ruhende Bälle von Kapitän Benedikt Roeder, doch die daraus entstehenden Chancen führten zu nichts.
Nach dem Seitenwechsel zog ein stärkerer Wind auf, der das Spiel der Gäste beeinträchtigte. Ihre langen Bälle flogen dadurch weniger präzise, was den Lontzenern zugutekam. Die Gastgeber wiederum waren flinker über die Außenbahnen und suchten im Zentrum Ludwig Buehler. Eine dieser Flanken führte in der 47. Minuten fast zum 2:0, als eine misslungene Abwehraktion beinahe im Tor der Büllinger landete.
Torschütze Géneret scheiterte nur fünf Minuten später aus kürzester Distanz an der Latte. Erneute fünf Minuten später wurde der Truppe von Ludek Mach nach einem Foul an Buehler ein Elfmeter zugesprochen. Mike Strumphler trat an und verwandelte sicher in die linke untere Ecke zum 2:0.
Büllingen war nach diesem Treffer weiterhin offensiv wenig präsent. Erst in der 84. Minute gelang ein passabler Schuss auf den Kasten, den Tom Brandt jedoch ohne Probleme entschärfte. Wenig später war das Duell gelaufen, Lontzen bleibt seit fünf Spielen ungeschlagen, während die Offensivprobleme des KFC Büllingen weiterhin präsent bleiben.
Radio-Interviews mit Büllingens Kapitän Benedikt Roeder und Lontzens Pierre Schmitz im Player:
Paul Schmitz