Nach dem leichten Pflichtsieg in der 1. Division am Wochenende taten sich die Eupenerinnen zu Beginn der Partie in der Halle am Stockbergerweg schwer. Zwar gingen die KTSV-Damen früh in Führung, ließen jedoch viele gute Chancen liegen um die Führung früh auszubauen. So stand es nach knapp neun Minuten 6:5. Eine Zwei-Minuten-Strafe für die Gäste aus Visé brachte Eupen Ruhe und einen kleinen Vorsprung. Nach einer Viertelstunde führten die Hausherrinnen mit 12:6.
Bis zur Halbzeitpause sollte sich daran auch nichts mehr ändern. Die Eupenerinnen bauten die Führung langsam aus und verabschiedeten sich beim Stand von 19:12 in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begann mit einer erneuten Zwei-Minuten-Strafe für Fémina Visé. Deutlich effizienter reagierten die Eupenerinnen in dieser Phase auf ihre Überzahl. Nach 35 Minuten führten die KTSV-Damen nach sechs Treffern deutlich mit 25:14.
Erst nach elf gespielten Minuten in der zweiten Hälfte gelang den Gästen ein weiterer Treffer (31:15). Der Sieg war den Eupenerinnen aber nicht mehr zu nehmen, die sich am Ende deutlich mit 42:20 durchsetzten.
Nach 2023 stehen die KTSV-Damen mit dem Sieg damit wieder im Finale des belgischen Landespokals. Damals unterlagen die Eupenerinnen Sint-Truiden knapp. In diesem Jahr soll zum Abschied von Trainer Philipp Reinertz der Titel nach Eupen geholt werden.
Im Finale trifft Eupen auf den Sieger der Partie Sint-Truiden gegen Bocholt. Das Finale findet am Osterwochenende in Hasselt statt.
Robin Emonts