Gute Stimmung herrschte in der Halle am Stockbergerweg schon vor dem Spiel. Der Eupener Karnevalsprinz Patrick I. heizte dem Publikum ein. Und das übertrug sich auf die Hausherren.
Denn die KTSV Eupen legte ein 4:1 vor. Das blieb jedoch ein kurzes Vergnügen, denn KRAS/Voldendam war schnell wieder dran (5:5). Kampf mit harten Bandagen war angesagt und die Eupener hinterließen dabei einen guten Eindruck, selbst wenn sie nach gut 25 Minuten mit 11:13 im Hintertreffen lagen.
Im KTSV-Angriff hatte da etwas die Genauigkeit nachgelassen. Und zwei Zeitstrafen in der Schlussphase der ersten Spielhälfte machten den Gastgebern das Leben schwer. Aber die gute Nachricht lautete: Eupen war dennoch (so gut wie) auf Augenhöhe geblieben. 13:14 stand es bei Halbzeit aus Eupener Sicht.
Die Hausherren kamen gut aus der Pause und holten sich vorübergehend die Führung zurück. Es blieb dabei: Immer knapp, immer umkämpft, immer spannend. Zehn Minuten vor Schluss hatten dann die Niederländer wieder die Nase vorn: 21:23. Max Schunck entschärfte in der Endphase zwei Siebenmeter und hielt Eupen im Geschäft.
Doch dann ging es schnell und Volendam brachte vier Treffer zwischen sich und die KTSV (23:27), dreieinhalb Minuten waren da noch zu spielen. Diesen Rückstand waren die Gastgeber nicht mehr imstande wettzumachen. 25:29 hieß es am Ende.
"Wir waren in den entscheidenden Momenten nicht clever genug", bilanzierte KTSV-Co-Trainer Damian Kedziora. "Das ist aber auch normal. Man hat gesehen, dass Volendam viel mehr Erfahrung hat auf diesem Niveau. Dadurch ist der Unterschied zustande gekommen. Daraus müssen wir lernen", sagte er.
Eupens Rückraumspieler Simon Bock beklagte "blöde Fehler", die man sich in der Endphase geleistet habe. "Das ist schade, wir hätten das auch gewinnen können", meinte er.
Moritz Korff








