"Wenn wir zehn Prozent der belgischen Delegation stellen und das auch noch mit drei Biathleten aus Ostbelgien, dann ist das etwas ganz Besonderes", erklärte Freches. Allein die Qualifikation für Olympia sei eine große Leistung, betonte der Minister. "Das ist gar nicht so einfach", sagte er mit Blick auf die starken internationalen Konkurrenten.
Konkrete sportliche Vorgaben oder Medaillenerwartungen gebe es von politischer Seite nicht: "Dabei sein ist alles. Dieser Satz klingt einfach, bedeutet aber sehr viel." Vielmehr gehe es um nachhaltige Sportförderung. Das Biathlonzentrum in Herzebösch bilde dafür eine wichtige Grundlage, sowohl im Leistungssport als auch im Nachwuchsbereich. Die Infrastruktur werde zunehmend auch im Schulsport genutzt, um junge Menschen für den Biathlonsport zu begeistern. "Die Trainingsbedingungen in Herzebösch sind optimal", so Freches.
Ob Ostbelgien auch in Zukunft bei Olympischen Winterspielen vertreten sein wird, müsse sich zeigen. Man arbeite jedoch gezielt daran, Talente zu erkennen und zu fördern. "Das ist ein klares Signal an die Jugend: Wenn ihr Talent habt, unterstützen wir euch und eröffnen euch Perspektiven – vielleicht sogar bis zu Olympischen Spielen."
Radio-Interview mit Gregor Freches im Player:
Christophe Ramjoie