Das Hillclimbing in Andler war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Mehr Piloten als im Vorjahr und stabile Zuschauerzahlen sorgten für eine besondere Atmosphäre. Die wagemutigen Fahrer versuchten erneut, den berüchtigten Teufelshang zu bezwingen - sehr zur Freude des Publikums.
Besonderes Interesse galt in diesem Jahr dem Besuch des ostbelgischen Dokumentarfilmers Jérémy Hamers. Dieser war vor Ort, um Material für eine Kinodokumentation zu sammeln, die im kommenden Jahr veröffentlicht werden soll.
"Vor drei Jahren wurde die Anfrage gestellt. Er war dann mal hier und hat uns in einer Versammlung sein Vorprojekt präsentiert und wir waren ziemlich begeistert. Wir haben direkt zugestimmt. Das ist dann mal eine andere Weise, dass Hillclimbing zu beobachten und dokumentieren", erklärt Lynn Solheid vom Organisationsteam.
Das Hillclimbing in Andler wird auf jeden Fall immer "berühmter". Mehr und mehr Youtuber und Influencer finden den Weg in die Eifel.
Einer davon ist sogar ganz besonders unterwegs. Mit einer Elektro-Crossmaschine fährt er den Hang hoch. Es ist ein skurriler Anblick, weil super schnell, aber komplett ohne Geräusche. Das sieht man nicht alle Tage. Daneben kommen aber auch die alten Hasen Jahr für Jahr wieder.
Lynn Solheid ist seit Jahren mit dabei und obwohl sie all das gut kennt, kann sie nicht so richtig hinschauen, wenn es für die Fahrer den Berg rauf geht. "Wir kennen die Fahrer jetzt mittlerweile schon sehr lange. Von Kind an sind die dabei und wenn die dann selber fahren und schwer stürzen, ist das nicht schön für uns zu gucken. Aber die wollen das, die haben Bock darauf und ich dreh mich dann einfach nur herum."
Das Hillclimbing in Andler ist und bleibt ein besonderes und erfolgreiches Event im ostbelgischen Veranstaltungskalender.
cr/re