Der Verein verfolgt das Ziel, durch einen Wiederaufstieg in die höchste belgische Spielklasse attraktiver für potenzielle Investoren zu werden. In diesem Zusammenhang wurde der bestehende Kader gezielt - teils prominent - verstärkt.
Doch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Challenger Pro League sind schwierig: Sinkende Einnahmen aus TV-Verträgen, Transfers und Stadionbesuchen setzen die Zweitligisten finanziell stark unter Druck.
Insolvenzen sind keine Seltenheit. So mussten zuletzt Vereine wie Deinze - unter anderem wegen gescheiterter Übernahmedeals - und der KV Ostende wegen Lizenzproblemen und hoher Schulden den Spielbetrieb einstellen. Ostende wurde im Juni 2024 offiziell für zahlungsunfähig erklärt.
Droht der AS Eupen ein ähnliches Szenario, falls weder der sportliche Aufstieg noch eine Übernahme gelingt?
"Ich denke, dass es wichtig ist, die erste Liga erreichen zu können, weil die zweite Division in Belgien ökonomisch eigentlich nicht machbar ist", erklärt AS-Generaldirektor Christoph Henkel. "Ich glaube, dass eine Zukunft für Eupen im Profifußball sicherlich nur in der ersten Liga gegeben sein kann."
Ausführliches Radio-Interview mit Generaldirektor Christoph Henkel im Player:
Christophe Ramjoie