Es war ein nervöser Beginn in der Eynattener Sporthalle zwischen dem HC Eynatten-Raeren und der zweiten Mannschaft von Hubo Handball. Viele Fehlversuche und technische Fehler auf beiden Seiten prägten die erste Halbzeit.
Die Eynatten-Raerener kamen ab Mitte des ersten Durchgangs etwas besser in die Partie. In der 22. Minute folgte die erste Zwei-Tore-Führung der Hausherren, die kurz darauf auf drei Zähler ausgebaut wurde. Eynatten danach wieder mit einer etwas schwächeren Phase im Abschluss - Hubo wusste dies zu nutzen und ließ den Vorsprung der Gastgeber wieder bis auf einen Treffer zusammenschmelzen (17:16).
Auch die zweite Halbzeit blieb eine zähe Angelegenheit. Immer wenn die Gastgeber sich ein wenig von Hubos zweiter Mannschaft lösen konnten, unterliefen ihnen anschließend wieder Fehler, die es den Gästen ermöglichten, die Partie offen zu halten. Acht Minuten vor dem Ende war beim Stand von 27:26 noch alles offen in der Eynattener Sporthalle. Die Zuschauer fieberten im zweiten Heimduell um den Klassenerhalt mit.
Vier Minuten vor dem Ende traf Benjamin Deuts zum 29:28. Postwendend fiel der Ausgleich. Auch von der Siebenmeterlinie bewahrte Deutz die Nerven und brachte den HCER eine Minute später wieder in Führung. Die Chance, den Vorsprung zu verdoppeln, vergaben die Gastgeber und bekamen dann noch einen kuriosen Ausgleichstreffer: Nach Balleroberung ein unachtsames Zuspiel von Eynattens Schlussmann Guarneri, ein Hubo-Spieler ging dazwischen und legte den Ball ins leere Tor.
In der Halle hat es kaum einer mitbekommen, denn eigentlich waren gerade alle dabei aufzustehen, um zum Jubel anzusetzen. Daher war am Ende die Freude beim 30:30 etwas betrübt. Ein Punkt im Kampf um den Klassenerhalt ist unterm Strich zu wenig. Dem HC Eynatten-Raeren bleiben in den Play-downs noch vier Spieltage, um den Abstieg zu verhindern.
Christophe Ramjoie