Ruhetag in der Team-Werkstatt des MarcVDS-KM99 Rennstalls in der Eupener Industriezone. Die Maschinen haben Pause nach den ersten Testkilometern in Portugal und Spanien.
Die ersten Tests waren vielversprechend. "Wir kommen gerade aus Almeria zurück, wo es ganz gut für uns war. Das Wetter und die Strecke waren okay und wir waren schnell unterwegs. In Portimao war es nicht so gut, aber jetzt haben wir gute Arbeit gemacht", so Mario Küpper, einer der beiden ostbelgischen Teamchefs.
Gaëtan Schyns und Mario Küpper haben das Team vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben. Beide haben sprichwörtlich das Benzin im Blut. Sie kennen sich seit 30 Jahren, damals noch selbst als aktive Fahrer. "Wir haben uns 1995 auf der belgischen Meisterschaft kennengelernt. Mario fuhr damals in der 125er Klasse und ich in der 250er. Wir haben uns mehrmals auf der Rennstrecke getroffen, danach haben wir uns ein paar Jahre nicht mehr gesehen."
"Technisch braucht Mario nichts mehr zu beweisen. Er hat mehrere Rennen mit anderen Teams gewonnen und auch schon einen Weltmeistertitel geholt. Er hat auf jeden Fall den Respekt des Paddocks", sagt der andere CEO des Teams, Gaëtan Schyns.
Motorsport "Made in Ostbelgien" gepaart mit dem Know-How von MarcVDS, das soll langfristig zum Erfolg führen. "Der Titel ist natürlich im Hinterkopf. Ich denke aber noch, dass wir ein bis drei Jahre brauchen, da wir gegen Werksteams kämpfen und das ist keine einfache Sache", so Schyns.
Christophe Ramjoie