AS Eupen verliert in der Nachspielzeit und bleibt im Keller

Die AS Eupen hat am 9. Spieltag die siebte Saisonniederlage kassiert. Gegen Union St.Gilloise musste die Elf von Bernd Storck in der Nachspielzeit den Treffer zum 1:2 gegen Union St. Gilloise hinnnehmen.

AS Eupen vs. Union Saint-Gilloise (Bild: Kristof Van Accom/Belga)

Bild: Kristof Van Accom/Belga

Eupens Sturmspitze Smail Prevljak war nach dem letzten Training fit genug für einen Basisplatz bei der AS Eupen gegen den Vizelandesmeister Union St. Gilloise. Im Vergleich zur knappen 0:1-Niederlage vom letzten Wochenende bei Ostende gab es auf Seiten der Eupener noch zwei weitere Veränderungen der ersten Elf. Teddy Alloh und Gary Magnée standen gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt wieder auf der Bank. Regan Charles Cook, James Jeggo und Sambou Soumano mussten erst einmal Zusehen.

Union St. Gilloise kam mit dem Ballast eines zusätzlichen Spiel in der Europa League angereist. Während es auf europäischer Ebene bislang richtig gut lief für den Brüsseler Traditionsclub, hat das Team in der 1. Division A zuletzt zwei Niederlagen aus vier Spielen hinnehmen müssen.

Das Kehrwegstadion ist in dieser Spielzeit bislang wenig furchteinflössend. Zwar hat die AS das erste Heimspiel gegen den FC Brügge überraschend gewinnen können, gegen Antwerpen, Seraing und auch Kortrijk blieben die Eupener hingegen ohne Punktgewinn. Die Tribünen blieben auch gegen den Brüsseler Club erneut sperrlich besetzt. Die Fans sahen nach 63 Sekunden den ersten Abschluss der Gäste von Union-Spieler Lapoussin von der linken Strafraumseite. Der Schuss flog aber über den Eupener Kasten.

Adingra wurde in der 9. Minute gut in den freien Raul geschickt. Der Ivorer lupfte den Ball schön in die Maschen zum 0:1. Eupens Antwort folgte in der 12. Minute. Kapitan . Stef Peeters erreichte mit  seiner Flanke von links Yentl Van Genechten im Strafraum. Der flache Abschluss des 22jährigen ging am zweiten Pfosten vorbei. Stef Peeters versuchte mit einem flachen Schuss aus gut 20 Metern den Ausgleich zu erzwingen. Anthony Moris war rechtzeitig unten und konnte zur Ecke klären. Diese Ecke von Nuhu führte dann zum Ausgleich, denn Boris Lambert wuchtete das Leder per Kopf zum 1:1 in die Maschen.

Eupen's Boris Lambert celebrates with a teammate after scoring during a soccer match between KAS Eupen and RUSG Royale Union Saint-Gilloise, Sunday 18 September 2022 in Eupen, on day 9 of the 2022-2023 'Jupiler Pro League' first division of the Belgian championship. BELGA PHOTO KRISTOF VAN ACCOM

Glückwunsche vom Routinier Wakaso für den Torschützen zum Ausgleich Boris Lambert. Bild: Kristof Van Accom/Belga

Beschwingt durch den Ausgleichstreffer nahmen die Eupener die Zügel in die Hand und drängten die Gäste aus der Hauptstadt in die eigene Hälfte. Im Eupener Strafraum wurde es brenzlig in der 25. Minute als Paeshuyse eine Flanke von rechts knapp am Tor vorbei zur Ecke klären konnte. Neun Minuten später tauchte Eupen wieder gefährlich im Sechzehner der Gäste auf. Der Versuch von Gary Magnée konnte aber von Christian Burgess abgeblockt werden. Fünf Minuten war Smail Prevljak gut 20 Meter vor der Strafraumgrenze nur mit einem Foul gestoppt werden. Der Freistoß  von Stef Peeters landete in der Mauer. Kurz vor der Pause hatte Eupen die letzte gefährliche Aktion des ersten Durchgangs. Teddy Allohs Schuss landet von der linken Strafraumseite direkt in  den Armen des Gästekeepers. 1:1 war der Stand zur Pause.

Eupen hatte 30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff den ersten Abschluss durch Stef Peeters. Der Kapitän bekam aber nicht genügend Kraft in seinen Schuss. Vier Minuten später musste sich Lennart Moser beim herein drehenden Schuss von Senne Lynen ganz schön strecken um den erneuten Rückstand seiner Mannschaft zu verhindern.

Sechs Minuten später hatte Senne Lynen die nächste starke Situation vor dem Eupener Tor. Der Mittelfeldakteur konnte den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle bringen.

Dreifacher Wechsel für die letzten zwanzig Minuten Nuhu, Prevljak und Magnée hatten Dienstschluss. Jeggo, Charles Cook und Soumano hatte Dienstantritt. Elf Minuten vor Spielende konnte Union noch einmal einen Nadelstich setzen Zum Glück für Eupen blieb die scharfe Hereingabe von Adingra im Sechzehner unberührt. In der Nachspielzeit kam Union zum Lucky Punch. Nach dem Platzverweis von Mubarak Wakaso gab es Freistoss für Union. Teddy Teuma brachte den Ball noch einmal in den Sechzehner. Victor Boniface konnte den Ball er Kopf zum 1:2 unterbringen.

Nach der Länderspielpause muss Eupen zum Abschluss des zehnten Spieltags nach Sint Truiden.

Christophe Ramjoie