Henkel: AS Eupen kein Satellitenclub von Paris Saint-Germain

Die AS Eupen war in der Sommertransferperiode sehr aktiv. Gleich vier Akteure sind von Paris Saint-Germain an den Kehrweg gekommen.

Bei der Pressekonferenz am Freitag waren neben Neuzugang Wakaso auch Innoncent Garissone und Teddy Aloh (von PSG verpflichtet) sowie Djeidi Gassama (von PSG ausgeliehen) dabei - Bild: David Hagemann

Bei der Pressekonferenz am Freitag waren neben Neuzugang Wakaso auch Innoncent Garissone und Teddy Aloh (von PSG verpflichtet) sowie Djeidi Gassama (von PSG ausgeliehen) dabei - Bild: David Hagemann

Teddy Alloh war bereits in der letzten Saison ausgeliehen. Alloh kehrt aber jetzt definitiv zurück nach Eupen. Mit Nathan Bitumazala, Innoncent Garissone und Djeidi Gassama sind noch drei weitere Spieler aus Paris nach Eupen gekommen, um Spielpraxis zu sammeln.

Nun wurde öfters darüber spekuliert, ob diese Spielerverpflichtungen ein Vorbote für eine erweiterte Kooperation zwischen der AS Eupen und dem französischen Meister sind. „Ich denke, das ist ein Zeichen für ein gewachsenes Vertrauen, dass die jungen Spieler nun ihre Karriere bei uns fortsetzen können. Das hat mit der Zukunft eigentlich noch nichts zu tun“, so AS-Direktor Christoph Henkel.

Von Verhandlungen zwischen der AS Eupen und dem Pariser Fußballclub bezüglich einer ausgeweiteten Kooperation könne zurzeit aber noch keine Rede sein. „Wir sind unabhängig in der Zusammenarbeit, aber wir haben einen sehr intensiven Austausch. Das ist schon ein Unterschied. Wir sind jetzt nicht in einer Situation, in der wir gezwungen sind. Das ist eine sehr positive Geschichte, weil wir versuchen, den bestmöglichen Vorteil für alle Parteien zu gewinnen“, verdeutlicht der AS-Direktor.

Ein Hintertürchen lässt Henkel dann aber doch offen. „Ziel ist es, die Unabhängigkeit zu bewahren, trotzdem braucht man immer wieder starke Partner an seiner Seite. Ich glaube, dass es allen bewusst ist, dass ohne gute Partner an der Seite der Spielbetrieb hier in Eupen nicht alleine aufrecht erhalten werden kann. Insofern sind gute Bündnisse immer von Vorteil.“

Christophe Ramjoie