Kathy Hendrich blickt mit „gemischten Gefühlen“ auf die Frauenfußball-EM zurück

Die Frauenfußball-EM ist seit einigen Tagen Geschichte. Die Bilder von den jubelnden Engländerinnen und den traurigen deutschen Spielerinnen gingen um die Welt. Die Ketteniserin Kathy Hendrich hat bei der DFB-Auswahl alle Spiele bestritten und war eine der herausragenden Spielerinnen des Turniers.

Kathy Hendrich im Zweikampf mit Chloe Kelly (Bild: Justin Tallis/AFP)

Kathy Hendrich im Zweikampf mit Chloe Kelly (Bild: Justin Tallis/AFP)

„Es sind nach wie vor gemischte Gefühle. Wenn ich an das Spiel zurückdenke, dann hat man trotzdem wieder einen Stich ins Herz, aber ich glaube alles in allem können wir stolz auf die vier Wochen sein“, lässt die 30-jährige Hendrich die Frauenfußball-EM Revue passieren.

Das Highlight des Turniers war für Hendrich der Sieg im Halbfinale gegen Frankreich. Auch das Finale wird von Kathy trotz des für Deutschland nicht guten Ausgangs als Highlight gewertet. „Vor solch einer Kulisse zu spielen und solch einem Stadion, das ist schon etwas Besonderes. Dann waren auch noch Freunde und Familie da, das macht es dann schon einmalig.“

Deutschland hat während der EM nicht nur auf dem Platz überzeugt, auch die neue Lockerheit abseits des Platzes war bislang nur selten zu sehen. Ein guter Schritt, wie Kathy Hendrich findet.

Der große Sieger der Frauenfußball-EM war aber der Frauenfußball an sich. Darauf lässt sich etwas aufbauen, hofft Kathy Hendrich.

Christophe Ramjoie