Fußball-EM der Frauen startet in England: Ausblick auf ein Turnier im Mutterland des Fußballs

Am Mittwoch geht die Fußballeuropameisterschaft der Frauen endlich wieder los - und das auch noch im Mutterland des Fußballs, in England. Mit dabei sind auch die Red Flames.

Die Red Flames sind am Mittwoch zur EM gestartet und wurden am Brussels Airport von Innenministerin Verlinden verabschiedet (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Die Red Flames sind am Mittwoch zur EM gestartet und wurden am Brussels Airport von Innenministerin Verlinden verabschiedet (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Zum Auftakt der Europameisterschaft dürfen Fußballfans sich auf eine Partie der Gastgeberinnen freuen. Die englische Nationalmannschaft trifft in Manchester im Old Trafford auf Österreich. Die Engländerinnen sind in Top-Form, haben zuletzt in der Quali zur WM, aber auch in den Vorbereitungsspielen zu dieser EM überzeugt, unter anderem auch gegen die Red Flames. Gegen die Belgierinnen gab es einen 3:0-Sieg. Die österreichischen Gegnerinnen für England haben ebenfalls gegen Belgien getestet. Auch sie setzten sich durch, die Partie endete 1:0. Es kann also eine wirklich spannende Partie werden. Nach der offiziellen Eröffnung geht es am Mittwoch um 21 Uhr los.

Am Donnerstag geht es dann weiter mit der Partie Norwegen gegen Nordirland. Ab Freitag gibt es dann zwei Spiele: Spanien trifft auf Finnland und Deutschland auf Dänemark. Samstag steigen dann die amtierenden Europameisterinnen aus den Niederlanden ein. Die Niederländerinnen starten gegen Schweden ins Turnier.

Das erst Spiel der Red Flames steht am Sonntag an. Um 18 Uhr starten die Flames gegen Island in das Turnier. Neben Island treffen die Flames in der Gruppe D auf Frankreich und Italien. Das wird nicht einfach, aber ein Turnier schreibt immer seine eigenen Regeln und die Motivation bei den Flames ist groß. Ein Weiterkommen in der Gruppe wäre jedenfalls schon ein riesiger Erfolg.

Es ist für die Flames erst die zweite Teilnahme an einer EM. Beim letzten Mal, in den Niederlanden 2017, waren die Belgierinnen das erste Mal dabei.

Das Spiel gegen Island findet wie das Auftaktspiel in Manchester statt. Aber das Stadion ist eine ganze Nummer kleiner. Das Akademie-Stadion von Manchester City hat eine Kapazität von rund 7.000 Zuschauern. Das ist nicht gerade viel und hat im Vorfeld auch schon für Diskussionen gesorgt. Aber vielleicht zeigen die Fans vor Ort ja, dass sie auch die großen Stadien füllen können. Das hilft dem Sport auch für die Zukunft und dann sind bei der nächsten EM vielleicht alle großen Stadien mit dabei.

Robin Emonts