Rote Wölfe treffen auf Dänemark und Bahrain

Am Samstag sind im polnischen Kattowitz die Vorrundengruppen der Handball-Weltmeisterschaft 2023 in Polen und Schweden ausgelost worden.

Red Wolves schreiben Geschichte (Bild: John Thys/Belga)

Die Red Wolves im März nach dem Sieg gegen die Slowakei (Bild: John Thys/Belga)

Belgien trifft in der Gruppe H auf Dänemark und Bahrain. Der vierte Gruppengegner, eine afrikanische Mannschaft, muss noch ermittelt werden.

Zum Auftakt der WM treffen die Belgier am 13. Januar im schwedischen Malmö auf Dänemark. Am 15. und 17. Januar bestreiten die Roten Wölfe ihre nächsten beiden Vorrundenspiele ebenfalls in Malmö.

„Die Gruppe gefällt mir auf jeden Fall sehr gut“, sagt Nationalspieler Raphael Kötters begeistert. Der Handball-Profi blickt schon voller Vorfreude auf das erste Gruppenspiel der Roten Wölfe gegen Dänemark. „Dänemark ist natürlich ein Top-Favorit auf den Titel, aber es ist schön, sich mit den besten der Welt messen zu können“, so Kötters.

Damian Kedziora, ehemaliger Handball-Nationalspieler mit polnischen Wurzeln, ist ein wenig enttäuscht darüber, dass die Roten Wölfe ihre Gruppenspiele nicht in Polen bestreiten. „Schade, dass es nicht in Polen ist, aber das wäre des Guten auch ein wenig zu viel gewesen“, schmunzelt der KTSV-Spieler.

„Der Verband muss auf jeden Fall jetzt ordentlich arbeiten, um die Mannschaft gut vorzubereiten“, blickt Kedziora auf die kommenden Monate. Ein Comeback des Linksaußen bei der Nationalmannschaft ist im übrigen nicht ausgeschlossen.

Christophe Ramjoie