Zehn Jahre Aspire bei der AS Eupen – AS-Direktor Henkel blickt zurück

Vor zehn Jahren hat für die AS Eupen ein neues Zeitalter begonnen. Der damals ostbelgische Zweitligist und die Direktion der in Katar ansässigen Sportakademie Aspire haben Anfang Juni 2012 die Übernahme des Vereins bei einer Pressekonferenz offiziell ankündigt. AS-Direktor Christoph Henkel blickt zurück.

AS-Direktor Christoph Henkel (Archivbild: Nicolas Lambert/Belga)

AS-Direktor Christoph Henkel (Archivbild: Nicolas Lambert/Belga)

Die AS war nach zuvor italienischer und deutscher Führung finanziell am Boden. Nach monatelangen Verhandlungen kam die für viele doch überraschende Übernahme der Aspire Academy. Vier Jahre nach der Übernahme durch die Katarer folgte der Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes.

„Ich muss mich manchmal selber kneifen, ob es wirklich wahr ist, denn die Zeit ist so schnell vorbei gegangen. Das ist aber auch ein Zeichen dafür, wie viel Spaß und Freude das Ganze macht,“ sagt AS-Direktor Christoph Henkel, der nun ebenfalls schon zehn Jahre das Amt bekleidet, im Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre.

Highlights gab es viele in der Zeit, sodass sich der AS-Direktor nicht nur auf ein Highlight festlegen möchte. Einer der prägendsten Spieler in dieser Zeit ist für Henkel eindeutig der ehemalige spanische Nationalspieler Luis Garcia. „In der Startphase hat Luis Garcia den Club schon sehr stark geprägt, mit seiner Haltung und Professionalität. Das war schon eine tolle Persönlichkeit,“ schwärmt Henkel vom Spanier.

In den letzten zehn Jahren gab es zahlreiche Kurswechsel bei den Schwarz-Weißen. Trotz dieser Wechsel sieht der AS-Direktor den Club als stabil an. „Ich denke, dass wir jetzt geklärt sind. Die Struktur ist jetzt eindeutig für alle Beteiligten festgelegt und wir haben klare Ziele für die Zukunft,“ so Henkel. Ob Aspire auch noch in zehn Jahren bei der AS Eupen sein wird, steht in den Sternen.

Christophe Ramjoie