Nach Corona-Zwangspause: 64. Wildwasserrennen in Monschau

Das Wildwasserrennen in Monschau hat am letzten Wochenende sein Comeback nach zweijähriger Corona-Zwangspause gefeiert - anders als geplant, aber nicht weniger spektakulär.

Wildwasser-Kajakrennen in Monschau (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Bild: Christophe Ramjoie/BRF

Einmal im Jahr ist Monschau der Schauplatz des Wildwasserrennens. Seit Mitte der 1950er Jahre messen sich die besten Kajakfahrer Deutschlands auf der Rur. Nach zwei Jahren ohne Wildwasserrennen stand auch das Rennen in diesem Jahr fast auf der Kippe.

Rund 100 Teilnehmer aus Deutschland und Belgien hatten die Gelegenheit, den völlig anderen Parcours vorab zu testen. Den sogenannten Favoritentöter hatten die Streckenverantwortlichen wegen des zu niedrigen Wasserstands rausgelassen. Lediglich die Helfer auf dem Wasser konnten sich mit ihren kleineren Booten ein kleines Vergnügen gönnen, ehe sie sich danach um die Sicherheit der Rennteilnehmer kümmern mussten.

Dichtgedrängt standen die Teilnehmer an der Stelle, wo es aufs Wasser ging. Im 30-Sekunden-Takt wurde gestartet, um das Rennen so kompakt wie möglich zu gestalten und auch so wenig Wasser wie möglich zu verbrauchen.

Unter den 100 Teilnehmern war auch der vierfache Olympia-Teilnehmer Max Hoff. Er hatte seine internationale Karriere nach den Spielen in Tokio letztes Jahr beendet und ist jetzt auch wieder ein bisschen zu seinen Wurzeln zurückgekehrt.

Das Rennen in Monschau war auch wichtig für die belgischen Teilnehmer, denn ihr Abschneiden in Monschau auf der Rur war auch mitentscheidend für die WM-Nominierung.

Im nächsten Jahr ist der Favoritentöter bei der 65. Auflage hoffentlich wieder mit dabei.

Christophe Ramjoie

Ein Kommentar
  1. Brigitte Verhoef

    Hallo,
    vielen Dank für den schönen Bericht über unser Rennen.
    Brigitte Verhoef
    Orgateam Monschau