Handball: Rote Wölfe werden von Griechenland zerlegt

Die belgischen Handball-Herren haben das vorletzte Qualifikationsspiel der ersten Qualifikationsphase für die Handball-WM verloren. Tabellenführer Griechenland war gegen die unerfahrenen Roten Wölfe beim 42:24-Erfolg eine Nummer zu groß. Trotz der deutlichen Niederlage wahren die Roten Wölfe die Chance auf die nächste Qualifikationsphase, da die Türkei bereits am Mittwoch überraschend gegen Kosovo verloren hat.

Bild: EHF

Für das vorletzte Spiel der Pre-Qualifikationsphase zur Handball-WM 2023 in Polen und Schweden musste Nationaltrainer Yerime Sylla auf gleich mehrere Leistungsträger verzichten.

Die junge Sieben der Roten Wölfe hatte einen schweren Stand gegen den Tabellenführer und lag bereits nach zehn gespielten Minuten mit 1:7 zurück. Die belgischen Handball-Herren fanden gar nicht ins Spiel. Es fehlte eindeutig an Automatismen. Die eingespielte griechische Sieben hatte wenig Mühe, bis zur Pause auf 21:9 davon zu ziehen.

Die Kräfteverhältnisse blieben auch nach dem Seitenwechsel ähnlich. Die Griechen kontrollierten das Geschehen auf dem Platz nach Belieben und bauten den Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Am Ende wurde es ein deutlicher 42:24-Heimsieg der Griechen.

Die Roten Wölfe müssen nun am kommenden Samstag in Hasselt gegen die Auswahl des Kosovo gewinnen und auf Schützenhilfe der Griechen gegen die Türkei hoffen, um doch noch die nächste Phase der Qualifikation erreichen zu können.

In der kommenden Woche geht es dann weiter mit den Play-offs zur Europameisterschaftsqualifikation. Gegen Luxemburg kämpfen die Wölfe am 20. und 22. Januar, um einen Platz in der Qualifikationsgruppe für die EM 2024 in Deutschland.

Christophe Ramjoie

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