AS Eupen möchte gegen Zulte Waregem die nächste Serie brechen

Es war ein ungewohntes Bild bei der Pressekonferenz der AS Eupen vor dem Spiel gegen Zulte Waregem. Nicht Coach Stefan Krämer stand der Presse Rede und Antwort. Diesmal war sein Assistenztrainer Kristoffer Andersen gefordert, um die Fragen der Journalisten zu beantworten.

AS-Trainer Stefan Krämer und Assistenztrainer Kristoffer Andersen (Archivbild: Johan Eyckens/Belga)

AS-Trainer Stefan Krämer und Assistenztrainer Kristoffer Andersen (Archivbild: Johan Eyckens/Belga)

„Stefan hatte einen kleinen medizinischen Eingriff“, beruhigte Andersen bei der Pressekonferenz. „Er wird aber am Freitag das Training leiten und auch am Samstag beim Spiel auf der Bank sitzen.“

Auch bei Stef Peeters gab es nach seinem Ausfall in der letzten Woche einige Fragezeichen. Bislang sieht es aber ganz gut aus, was einen Einsatz Peeters gegen Zulte Waregem anbelangt. „Stef hat wieder mit der Gruppe trainiert, wenn er sich bereit fühlt, wird er gegen Zulte spielen“, so Eupens Assistenztrainer.

Die AS hat in der Liga zuletzt drei Mal in Serie verloren. Das hat natürlich leichte Spuren hinterlassen. „Drei Niederlagen tun immer weh, aber die Mannschaft hat fokussiert gearbeitet. Die Mannschaft weiß, was man braucht, um gegen Zulte Waregem zu gewinnen“, sagt Andersen selbstbewusst.

Mit dem Gewinnen gegen Zulte Waregem hat es in der Vergangenheit noch nie geklappt. Hier ist durchaus der Begriff Angstgegner angebracht. Aber die schwarze Serie gegen Zulte Waregem ist vielleicht auch ein Ansporn für die Elf vom Kehrweg. „Dieses Jahr haben wir schon ein paar Serien gebrochen, das wollen wir auch am Samstag machen“, sagt Andersen zum Abschluss.

Christophe Ramjoie