Tatyana Lebrun will die Schwimm-EM ganz locker angehen

Sheffield war letztes Wochenende der Schauplatz der Para-Swimming World Series 2021. Die Gelegenheit für Schwimmerin Tatyana Lebrun vom SSV St. Vith, sich nach langer Unterbrechung wieder in einem Wettkampf zu zeigen. Dabei hat sie ermutigende Ergebnisse erzielt und sich sogar für die EM qualifiziert.

Tatyana Lebrun (Archivbild: Eric Lalmand/Belga)

Tatyana Lebrun (Archivbild: Eric Lalmand/Belga)

Es lief richtig rund für die Schwimmerin Tatyana Lebrun bei ihrer Premiere auf internationalem Parkett – oder besser gesagt in einem international hochkarätig besetzten Schwimmwettbewerb.

An vier Tagen ist sie in Sheffield über sechs Distanzen an den Start gegangen und hat gleich fünf persönliche Rekorde gebrochen. Obendrauf gab es dann auch noch die Quali für die EM in allen sechs Wettbewerben. Das Ganze kam etwas unerwartet. Tatyana Lebrun hatte nicht damit gerechnet, gleich fünf persönliche Bestzeiten hinzulegen.

Zielsetzungen für die EM hat sie sich nicht wirklich gesetzt. Sie fahre hin, wolle schwimmen und sehe dann am Ende, was dabei rumkommt, sagt Tatyana.

Auch was die Qualifikation für die Paralympics anbelangt, ist die 16-Jährige ganz gelassen. Sie schätzt ihre Chancen, nach Tokio zu fahren aber als sehr gering ein. Anders sieht es da schon für die Spiele 2024 in Paris aus. Die sind durchaus ein erklärtes Ziel für die Schwimmerin von der St. Vither Schwimmschule.

Christophe Ramjoie