Tim Rex und Lukas Holper feierten Premiere in den UCI World Series

Die beiden Mountainbiker Tim Rex und Lukas Holper vom RSK Eupen haben am Wochenende ihr erstes Rennen der UCI World Series in Nals in Südtirol bestritten. Das Starterfeld war international und hochkarätig besetzt.

Tim Rex und Lukas Holper in Alanya (Archivbild von Februar 2021: privat)

Tim Rex und Lukas Holper in Alanya (Archivbild von Februar 2021: privat)

Am Ende sprang für Rex ein 46. Platz heraus. Lukas Holper wurd 85. von 188 Startern.

Tim Rex hatte nach starkem Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen. „Ich hatte die Startnummer 16, stand in der dritten Linie, war also relativ gut platziert“, so Rex. Nach der Start-Lap war er Sechster. „Und dann habe ich gemerkt, dass es sich die ganze Zeit so anfühlt, als würde ich gegen eine Bremse fahren und konnte nicht richtig schalten.“

Vor allem bergauf musste Tim Rex kräftig in die Pedale treten. Kurze Zeit später blockierte das Fahrrad dann ganz. „Die Kette ist abgesprungen und hatte sich in der Kassette verfangen.“ Das habe ihm viel Zeit gekostet: „Dann habe ich bestimmt dreieinhalb, vier Minuten rumgestanden und wurde mehrmals überholt.“

Trotz dieser Schwierigkeiten kam Rex als 46. ins Ziel. „Man ist aber schon enttäuscht, weil man weiß ja, dass man da vorne gut dabei war. Direkt nach dem Rennen war ich sehr frustriert“, sagt Tim Rex.

Grund zur Freude hat Rex aber trotzdem: Die Nationalmannschaft ist auf ihn aufmerksam geworden und er hat schon ein erstes Trainingslager mit der Nationalmannschaft absolviert. Ein schönes Gefühlt, findet der Radsportler. „Aber ist ja auch mit sehr viel harter Arbeit verbunden.“

Gefallen hat ihm auch, dass er im Trainingslager in einer Gruppe fahren konnte statt wie sonst alleine. „Es war schön zu sehen, wie andere Leute trainieren. Man kann dadurch auch gucken, was die vielleicht besser machen und daraus lernen.“

Nach dem letzten UCI-Rennen in Südtirol geht es für den Schüler kommendes Wochenende weiter nach Österreich und danach das Wochenende findet ein Rennen in Deutschland statt. Damit das möglich ist, muss der Radsportler natürlich einen gültigen Corona-Test vorweisen. „Da hab ich zum Glück eine gute Mutter, die für mich mit denkt. Ich habe Glück, dass meine Eltern hinter mir stehen.“

Am 17. April und am 24. April bei den zwei Rennen mit der Nationalmannschaft möchte Tim Rex besser abschneiden als in Südtirol. Aber da es für ihn das erste Jahr bei der U19 ist, möchte er vor allem erst einmal Erfahrung sammeln: „Erst mal angucken, wie die Konkurrenz so ist. Hier sind wirklich die Besten der Welt unterwegs. Zuerst also angucken, lernen und dann im nächsten Jahr gucken, dass man selber da oben mitfährt.“

cr/rasch