Die Räder rollen wieder beim RSV St. Vith

Die Jugendgruppen des RSV St.Vith radeln wieder zusammen. Lange Zeit haben die St.Vither Radsportler auf gemeinsame Trainingseinheiten verzichtet. Jetzt wird aber wieder so langsam gemeinsam, aber selbstverständlich corona-konform trainiert.

Freddy Steinmetz (Bild: privat)

Freddy Steinmetz (Bild: privat)

Das corona-konforme Training ist kein leichtes Unterfangen, wie RSV-Präsident Freddy Steinmetz schildert: „Es ist sicherlich nicht einfach im Moment, da wir höchstens in einer Gruppe zu viert und mit Abstand trainieren müssen.“ Vor dem letzten Beschluss war das Training zu etwas einfacheren Bedingungen möglich. Damals hieß es noch, dass die Gruppen zu zehnt trainieren dürfen.

Lange Zeit war das Training in der Gruppe überhaupt nicht möglich. Die Vereinsmitglieder mussten alleine trainieren. „Mir persönlich ist das nicht schwer gefallen. Aber der soziale Aspekt, das gegenseitige Anspornen, das Ziele setzen und sich gegeneinander messen, das fehlt“, so der RSV-Präsident. „Irgendwann stellt man sich teilweise sogar schon die Fragen, weshalb man noch trainiert. Man tut es wirklich nur mehr zur körperlichen Ertüchtigung. Man ist sehr auf sich selbst fixiert und man hat einfach nur den Wunsch, auch mal gemeinsam trainieren zu können.“

Zusammenhalt unter Jugendlichen

Der RSV-Präsident merkt durch den Kontakt in den sozialen Medien, dass der Zusammenhalt immer noch da ist und dass jeder den Wunsch hat, den anderen mitzuteilen, wie er trainiert. Vor allem bei der jüngeren Generation sei das der Fall. Der Bezug zu den Leuten über 50 ist aber in der Tat gesunken, da sie weiterhin alleine trainieren müssen.

Der Radsportverein St. Vith möchte in Zukunft ohnehin, mehr Jugendliche im St. Vither Raum wieder an den Radsport heranführen. „In den letzten beiden Jahren haben wir sehr viele Jugendliche hinzugewonnen, die ein super Klima untereinander haben und die sich richtig daran erfreuen, gemeinsam radzufahren, zu trainieren und sich zu messen.“

Dreiländerfahrt gehört zum Programm

Normalerweise organisiert der RSV jedes Jahr eine Dreiländerfahrt. Freddy Steinmetz hofft, dass sie auch dieses Jahr wieder stattfindet: „Wir haben uns letztens noch einmal in einer Videokonferenz zusammen getan und nochmal drüber geredet. Sie ist auf jeden Fall bei uns noch nicht abgeschrieben. Die Planungen laufen.“

In welcher Form die Fahrt stattfinden kann, hängt aber natürlich von den Bestimmungen ab. Der Plan ist momentan eine kleinere Veranstaltung statt dem großen Event, das noch vor zwei Jahren stattfinden konnte. „Die Dreiländerfahrt soll weiterhin in den Köpfen der Radsportler und vor allem ein fester Bestandteil des Radsportprogramms bleiben.“

cr/rasch