AS-Sportdirektor Jordi Condom zieht Zwischenbilanz und blickt schon auf die neue Saison

Jetzt, wo sich die Saison allmählich dem Ende zuneigt, ist es schon mal an der Zeit, eine Zwischenbilanz bei der AS zu ziehen. Das Saisonziel, den Punkterekord aus der Saison 2018-2019 zu brechen, wurde erreicht. Viel mehr aber noch nicht, denn der Klassenerhalt ist trotz 33 erreichter Punkte noch nicht in trockenen Tüchern.

AS-Sportdirektor Jordi Condom (Bild: Bruno Fahy/Belga)

AS-Sportdirektor Jordi Condom (Bild: Bruno Fahy/Belga)

Das erste Jahr als Sportdirektor sei hart gewesen, aber eine gute Erfahrung, so Jordi Condom. Er habe viel gelernt und sieht dieses Jahr als ein Plus in seiner Karriere an.

Die Saison ist nicht nach Wunsch verlaufen. In den Schlüsselmomenten habe die Mannschaft sehr gelitten. Andere Mannschaften auch, aber Eupen halt ein bisschen mehr.

Condom hadert auch mit den Spielverläufen in dieser Saison. Zwölf Unentschieden gab es in dieser Spielzeit, die sehr eng verlaufen sind und auch anders hätten ausgehen können. Wenn nur sechs dieser Spiele anders ausgegangen wären, hätte die AS deutlich mehr Punkte auf dem Konto.

Die Abrechnung wird bekanntermaßen zum Schluss gemacht. Es bleiben noch sechs Spieltage plus der Pokal. Sowohl nach oben wie auch nach unten liegt der Verein in der Schwebe.

Die Weichen für die kommende Saison sind bereits gestellt. Das Gerippe der Mannschaft steht und es steht schon länger fest, dass katarische Nationalspieler kommen werden. Wie viele wird sich zeigen.

Die Infrastruktur in Eupen soll noch besser werden. Ein Fitnessraum soll gebaut werden. Ebenfalls soll das Spielfeld weiter verbessert werden und auch ein Raum zum Aufwärmen entstehen.

Über die Zukunft des Sportdirektors und auch die des Trainers wird wohl Ende März entschieden werden bei einem Treffen mit Iwan Bravo, der Mann, der für Katar strategische Entscheidungen in Eupen trifft.

Christophe Ramjoie