Rasenheizung und Zuschauer beschäftigen die Pro League

Am Dienstag hatten die Mitglieder der Vollversammlung der Pro League einige Punkte zu besprechen, darunter das Thema Rasenheizung oder auch die Rückkehr der Zuschauer in die Stadien.

Allen Bemühungen zum Trotz: Der Fußballplatz in Beveren blieb am Samstag unbespielbar (Bild: David Pintens/Belga)

Allen Bemühungen zum Trotz: Der Fußballplatz in Beveren blieb am 13. Februar unbespielbar (Bild: David Pintens/Belga)

Es war schon fast peinlich, wie sich Waasland letzte Woche in letzter Minute noch bemüht hatte, das Spielfeld bei Minustemperaturen mit Einsatz von Planen, Heizkanonen und Stühlen bespielbar zu machen, so dass die Partie gegen Eupen doch noch angepfiffen werden konnte. Alles brachte aber nichts, das Spiel musste neu angesetzt werden.

Da Beveren am letzten Wochenende nicht alleine davon betroffen war, sondern gleich zwei weitere Vereine ihre Spiele absagen mussten wegen Unbespielbarkeit der Plätze, soll der CEO der Pro League, Pierre François, nun einen Plan ausarbeiten, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Gerne schauen sich die Verantwortlichen dabei auch in den Nachbarländern um, erklärt Stijn Van Bever, der Pressesprecher der Pro League. Es scheint also endlich Bewegung in die Sache Rasenheizung zu kommen.

Auch in puncto Rückkehr der Zuschauer scheint sich nun einiges zu tun. Die Pro League arbeitet mit Virologen und den politisch Verantwortlichen daran, ab den Play-Offs wieder Zuschauer in den Stadien zuzulassen, so van Bever. In einer ersten Phase sollen ab Mai wieder eine begrenzte Anzahl Zuschauer in die Stadien dürfen, so wie es schon im September und Oktober des letzten Jahres der Fall war. Aber die Hoffnung ist es, die Stadien ab der neuen Saison wieder füllen zu können, so van Bever.

Christophe Ramjoie

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2 Kommentare
  1. Werner Schöpges

    Warum soll man Zuschauer im Stadion erlauben, während der Horeca Sektor vor die Hunde geht?

  2. Jean-Pierre DRESCHER

    Herr Schöpges, diese Frage stelle ich mir seit Juni 2020. Die kleinen und mittleren Unternehmen mit ihren fleißigen Mitarbeitern, ohne deren Steuergelder weder das Foederale Koenigreich noch die EU existieren würden, sind die wirklichen Sorgenkinder der Krise.

    Wenn der Mehrheitsbevoelkerung auffällt, das Corona die Gesellschaft aufspaltet in viele Verlierer und viele Profiteure der Krise, wäre das ein fatales Signal.

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