Steht die AS in Mouscron unter Druck?

Nach der Länderspielpause tritt die AS Eupen beim bislang sieglosen Tabellenletzten Mouscron an. Die AS sinnt in Mouscron auf Wiedergutmachung nach der etwas überraschenden Heimpleite gegen Cercle Brügge.

Julien Ngoy (Bild: Bruno Fahy/Belga)

Julien Ngoy (Bild: Bruno Fahy/Belga)

Es ist so eine Sache mit dem Druck bei einem Fußballclub. In den ohnehin schon unsicheren Zeiten spricht niemand gerne über Druck und bei Profifußballmannschaften erst recht nicht. Der Druck kommt ja immer von außen und es sind die Journalisten, die hier und da unangenehme Fragen stellen. Genau so geschehen bei der Abschlusskonferenz der AS Eupen vor dem wichtigen Spiel der Eupener beim Tabellenletzten Mouscron.

Der aktuelle Kader der AS mit all seinen Transfers schürt natürlich Ansprüche und lässt die Erwartungshaltung im Umfeld steigen. Genau hinter diesen Erwartungen und den auch eigenen Ansprüchen liegt die AS zurzeit ein wenig zurück. Die Antwort, um die leise aufkommende Kritik im Keim zu ersticken, kann also nur ein Auswärtssieg bei der bislang sieglosen Mannschaft aus Mouscron sein.

Beñat San José kann in Mouscron nicht auf den routinierten Victor Vazquez zurückgreifen, der den Verein nach nur zwei Monaten und 13 Spielminuten schon wieder in Richtung Spanien verlassen hat, um einige private Dinge zu regeln.

Gegen Mouscron darf eventuell mit einigen Veränderungen bei der Startelf gerechnet werden. Smail Prevljak, der in den letzten beiden Auftritten ohne Torerfolg geblieben ist, gilt nach seinem Engagement bei der bosnischen Nationalelf als erschöpft. Es kann also sein, dass Julien Ngoy ins Sturmzentrum rückt. Ngoy fühlt sich nach holprigem Beginn bei der AS immer wohler und konnte in den beiden letzten Spielen für die Eupener treffen.

Ngoy sprach bei der Abschlusskonferenz von einer mannschaftlichen Geschlossenheit, die er so noch selten in anderen Vereinen erlebt hat. „Die Mannschaft brennt darauf, den Ausrutscher gegen Cercle vergessen zu machen,“ so Ngoy.

Ein Sieg ist sicherlich gut für die Moral der Mannschaft und lässt sicherlich auch die Kritiker, zumindest vorläufig, wieder verstummen.

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Christophe Ramjoie

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