Dänischer Tour-de-France-Start wird auf 2022 verlegt

Die Tour de France 2021 wird nicht wie geplant in Dänemark starten.

16. Etappe der Tour de France 2019 in Nîmes (Bild: Jeff Pachoud/AFP)

16. Etappe der Tour de France 2019 in Nîmes (Bild: Jeff Pachoud/AFP)

Nach wochenlangen Verhandlungen sei man sich mit dem französischen Tour-Veranstalter ASO einig geworden, den dänischen Start auf 2022 zu verschieben, teilten die dänischen Organisatoren am Montag mit.

Der Tour-Start 2021 war um eine Woche nach vorne verschoben worden, um den Olympischen Spielen in Tokio auszuweichen. Der frühere Tour-Beginn würde dann aber unter anderem mit mehreren Spielen der Fußball-EM in Kopenhagen kollidieren.

Eigentlich sollte die Tour 2021 am 2. Juli des kommenden Jahres in Kopenhagen starten, im Anschluss waren zwei weitere Etappen durch die Radsportnation Dänemark geplant. Viele Dänen hätten sich darauf gefreut, müssten nun aber etwas länger warten, erklärte Kopenhagens Oberbürgermeister Frank Jensen. Nun sei er froh, dass der Tour-Start nicht der EM und Olympia in die Quere komme und auch die Corona-Pandemie hoffentlich bis 2022 in weite Ferne gerückt sei.

Mit Änderungen an den drei dänischen Auftaktetappen rechnen die Organisatoren nicht, dafür aber mit Mehrkosten in Höhe von rund 5,8 Millionen dänischen Kronen (rund 780.000 Euro). Die französische Zeitung „Le Télégramme“ hatte berichtet, dass die Bretagne mittlerweile als Startort 2021 ins Spiel gebracht wird.

dpa/km