Kaum Neuerungen bei den Ardenner Frühjahrsklassikern

Die Frühjahrsklassiker Wallonischer Pfeil und Lüttich-Bastogne-Lüttich werfen bereits ihre Schatten voraus. In Lüttich wurden die beiden Radklassiker vorgestellt.

Lüttich-Bastogne-Lüttich (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Bild: Christophe Ramjoie/BRF

Die 106. Auflage von Lüttich-Bastogne-Lüttich steigt am letzten Sonntag im April. Vier Tage zuvor steht der Wallonische Pfeil auf dem Programm.

Die 23. Ausgabe des Wallonischen Pfeils für Frauen geht über 124 Kilometer. Die große Favoritin ist die Niederländerin Anja van der Breggen, die den Wallonischen Pfeil der Frauen fünf Mal in Serie gewinnen konnte. Mit einem sechsten Erfolg wäre sie die alleinige Rekordhalterin.

Bei den Männern wird Herve am 22. April zum ersten Mal der Startort des Wallonischen Pfeils. Die 84. Ausgabe des Wallonischen Pfeils endet nach 202 zurückgelegten Kilometern selbstverständlich an der beinahe schon mythischen Mauer von Huy. Einer der Favoriten auf den Tagessieg ist sicherlich wieder Vorjahressieger Julian Alaphilippe.

Eine Woche vor Lüttich-Bastogne-Lüttich messen sich die Nachwuchsfahrer bereits zum 35. Mal.

Das Rennen der Frauen, welches zum vierten Mal organisiert wird, startet am selben Tag wie das Rennen bei den Männern. Von Bastogne aus führt der Parcours über 136,5 Kilometer nach Lüttich. 150 Frauen werden beim Rennen an den Start gehen. Vorjahressiegerin Annemiek van Vleuten gehört erneut zum Kreis der Favoritinnen.

Bei den Herren endet der älteste Frühjahrsklassiker des Radsportkalenders, wie im letzten Jahr, auf dem Boulevard d’Avroy. 256 Kilometer müssen die Männer zurücklegen. Vorjahressieger Jakob Fuglsang möchte seinen Titel bei der Doyenne gerne um ein weiteres Jahr verlängern.

Die Rennen der Frauen werden in diesem Jahr integral live im Fernsehen übertragen. Am Rande der Pressekonferenz wurde auch bekannt, dass die Provinz Lüttich sich in den kommenden Jahren auch wieder Passagen der Tour de France in der Provinz erhofft.

Christophe Ramjoie

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