Zulte-Waregem bleibt ein schweres Pflaster für die AS Eupen

Zulte-Waregem bleibt der Angstgegner der AS Eupen. Am 17. Spieltag der 1. Division A kassierten die Schwarz-Weißen eine 0:1-Niederlage bei den Ostflamen. Den Treffer des Abends erzielte Bruno in der ersten Halbzeit. Für die AS war es die dritte Niederlage in Serie.

Essevee's Omar Govea and Eupen's Zarandini Ebrahimi fight for the ball during a soccer match between Zulte Waregem and KAS Eupen, Saturday 30 November 2019 in Waregem, on day 17 of the 'Jupiler Pro League' Belgian soccer championship season 2019-2020. BELGA PHOTO KURT DESPLENTER

Bild: Kurt Desplenter/Belga

Beide Trainer ließen ihre Startelf im Vergleich zum letzten Spieltag unverändert. Bei den Eupenern fehlte der Japaner Yuta Toyokawa. Er wurde durch Peñaranda ersetzt.

Noch nie hat die AS gegen die ambitionierten Ostflamen im Regenbogenstadion gewinnen können. Die Schwarz-Weißen überließen den Hausherren in der Anfangsphase die Initiative. Eupen lauerte auf Konter und solch einen gab es in der siebten Minute. Der Iraner Omid Ebrahimi eroberte den Ball an der Mittellinie und bediente nach einem Zwischenspurt Bautista. Der Spanier legte den Ball zwar an Zulte-Schlussmann Bossut vorbei, aber auch zu weit auf die linke Seite, um den Ball im Tor unterbringen zu können.

Zulte konnte gegen die kompakt spielende Eupener Mannschaft erst einmal keinen Stich setzen. Den Stich schien Eupen zu setzen. Bautista wurde in die Tiefe geschickt. Der Spanier versuchte, Milicevic im Strafraum zu erreichen. Seck konnte vor dem Bosnier klären. Erst danach ging die Fahne des Linienrichters nach oben.

In der 22. Minute dann die erste gefährliche Aktion der Hausherren. Blondelle konnte aber in letzter Sekunde gegen Gianni Bruno klären. Eine Minute später traf Bruno dann aber doch zur 1:0-Führung der Gastgeber. Der Stürmer schoss aus der Distanz ins lange Eck vorbei am Eupener Schlussmann Ortwin De Wolf.

Zulte kontrollierte nach dem Führungstreffer das Geschehen auf dem Platz. Die Weserstädter konnten nun keine Nadelstiche mehr setzen. Vier Minuten vor der Pause zeigte sich Zulte noch einmal gefährlich. Henrik Bjordal wurde im Eupener Strafraum erreicht. Der Schuss des Norwegers stellte aber kein Problem dar für De Wolf im Eupener Tor.

Kurz vor dem Gang in die Kabinen verletzte sich Zultes Routinier Olivier Deschacht in einem Duell mit dem Eupener Stürmer Bolingi an der Schulter. Für ihn kam Marvin Baudry. Wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff gab es sie dann doch noch, die Eupener Chance nach einer Ecke von Danijel Milicevic. Blondelle stieg am höchsten, setzte seinen Kopfball aber neben das Tor.

Baudry, der kurz vor der Pause für den verletzten Deschacht gekommen war, blieb angeschlagen in der Kabine. Grund war ein Zweikampf mit Bautista wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung. Für ihn kam der Schweizer Marco Bürki.

Glück für die AS, dass der Unparteiische in der 53. Minute den Schubser Amats im Strafraum nicht als Foulspiel wertete. Wenige Augenblicke später die bis dahin beste Chance der Eupener durch Bolingi per Kopf nach Zuspiel Bautistas. Es fehlte ein halber Meter.

Die Eupener hatten die besseren Szenen in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs. Milicevic wurde in der 65. Minute in Position gebracht. Zulte konnte aber noch zur Ecke klären, weil der Bosnier einen Moment lang gezögert hatte.

Larin war es, der in der 71. Minute wieder ein Signal für die Hausherren absetzte. Der Schuss des Kanadiers konnte von De Wolf aber geklärt werden.

Der eingewechselte Carlos Embalo machte wenig später Dampf über die rechte Seite und konnte von drei Mann nicht gestoppt werden. Der 25-Jährige legte auf für Bautista, dessen Schuss erneut am Kasten der Gastgeber vorbei flog.

Ein Konter der Hausherren wurde Eupen beinahe zum Verhängnis. Nach drei Stationen landete der Ball zügig beim Kanadier Larin. De Wolf blieb aber im direkten Duell erneut der Sieger.

De Wolf hatte einen guten Abend, denn auch die nächste Chance der Hausherren durch Bruno konnte Eupens Schlussmann vereiteln. Am Ende kassierte die AS die dritte Niederlage in Serie und muss sich wieder mehr in Richtung Tabellenkeller orientieren.

Nächste Woche geht es im Kehrwegstadion gegen den KV Ostende.

Christophe Ramjoie

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