Rote Teufel spazieren durch den Hampden Park, geführt durch einen starken Kevin De Bruyne

Die Roten Teufel haben auch das sechste Spiel der EM-Qualifikation gewonnen. Mit 4:0 gewann die belgische Mannschaft in Schottland. Mann des Spiels war Kevin De Bruyne mit drei Vorlagen und einem Tor.

Kevin De Bruyne macht das 4:0 für Belgien gegen Schottland (Bild: Virginie Lefour/Belga)

Kevin De Bruyne macht das 4:0 für Belgien gegen Schottland (Bild: Virginie Lefour/Belga)

Roberto Martinez zog in Glasgow die Konsequenzen aus dem schwachen Auftritt der Roten Teufel und veränderte seine Startelf gleich auf fünf Positionen. Thomas Vermaelen, Dries Mertens, Nacer Chadli und Romelu Lukaku starteten gegen die Schotten in der Basis. Etwas überraschend stand auch Leander Dendonker im Mittelfeld, neben seinem ehemaligen Anderlechter Teamkollegen Youri Tielemans.

Rund 2.000 mitgereiste Fans der Teufel wollten das sechste Qualifikationsspiel der belgischen Nationalmannschaft im nicht ausverkauften Hampden Park von Glasgow miterleben. Die Schotten waren im Hinblick auf den zweiten Platz der Gruppe unter Zugzwang gegen die belgische Auswahl und setzten die Teufel in der Anfangsphase unter Druck.

Mit dem ersten Konter zeigten die Belgier ihre Stärke. Mertens schickte in der neunten Minute Kevin De Bruyne über die halblinke Seite. Der City-Spieler legte auf den mitgelaufenen Romelu Lukaku auf, der mit Leichtigkeit zur 1:0-Führung der Roten Teufel treffen konnte. Der Traumstart der Belgier war also gelungen.

Romelu Lukaku feiert das 1:0 für Belgien gegen Schottland (Bild: Virginie Lefour/Belga)

Romelu Lukaku feiert das 1:0 für Belgien gegen Schottland (Bild: Virginie Lefour/Belga)

Eine Viertelstunde später folgte erneut eine starke Vorarbeit von Kevin de Bruyne, der diesmal von rechts in den Strafraum flankte und Thomas Vermaelen zentimetergenau erreichte. Der Innenverteidiger hatte wenig Mühe, den zweiten belgischen Treffer des Abends zu erzielen. Es war auch zeitgleich der zweite Treffer Vermaelens in seiner langen Nationalmannschaftskarriere.

Die Antwort der Schotten folgte durch Philipps in der 29. Minute. Kein Problem für Thibaut Courtois. Kevin de Bruyne war im Hampden Park eindeutig in Spiellaune, denn auch für den dritten belgischen Treffer leistete er die Vorarbeit. Diesmal war Toby Alderweireld per Kopf der Abnehmer.

Der Ball sprang von der Unterkante der Latte ins Tor. 3:0 nach etwas mehr als einer halben Stunde. Das Spiel war schon entschieden! Bis zur Pause änderte sich am Spielstand nichts mehr, auch wenn die Belgier noch einige Möglichkeiten hatten, den Vorsprung weiter anwachsen zu lassen.

Keine vier Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte Dries Mertens die Chance, auf 4:0 zu erhöhen. Der Schuss des Napoli-Spielers konnte von den Fingerspitzen des schottischen Schlussmanns Marshall noch zur Ecke geklärt werden. Rund zwei Minuten später konnte sich Thibaut Courtois im Tor der Belgier auszeichnen und die Schotten am ersten Treffer hindern.

Die Roten Teufel verwalteten den Vorsprung. Ein schönes Zusammenspiel zwischen Dries Mertens und Kevin de Bruyne führte beinahe zum vierten belgischen Treffer. Der Schuss des City-Spielers ging aber gut einen halben Meter neben das Tor der Schotten.

Neun Minuten vor dem Ende der offiziellen Spielzeit krönte De Bruyne seinen starken Auftritt in Glasgow mit dem Treffer zum 4:0.  Der Hampden Park verneigte sich vor dem starken Auftritt und applaudierte anerkennend.

Für die Schlussminuten kam der 18-jährige Yari Verschaeren zu seinem Debüt bei den Roten Teufeln. Wenig später durfte auch Schalke-Profi Benito Raman die ersten Minuten bei den Teufeln spielen.

Die Belgier haben bislang eine perfekte Qualifikationsrunde gespielt. Alle sechs Spiele wurden gewonnen und die Teufel führen die Gruppe mit 18 Punkten an. Die Qualifikation für die EM ist der belgischen Auswahl wohl nicht mehr zu nehmen.

Am nächsten Spieltag empfangen die Teufel die Auswahl von San Marino.

Christophe Ramjoie

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