Handball-Landespokal: Eynatten-Raeren braucht im Halbfinalrückspiel ein Wunder

Die Handballerinnen vom HC Eynatten-Raeren haben in Sint Truiden das Hinspiel im Pokalhalbfinale klar mit 23:33 verloren. Nach einer guten ersten Halbzeit gingen die Gäste in der zweiten Halbzeit unter. Das Rückspiel ist schon am Sonntag in Eynatten.

Handball-Landespokal: Sint-Truiden gegen HC Eynaetten-Raeren (Bild: Robin Emonts/BRF)

Handball-Landespokal: Sint-Truiden gegen HC Eynaetten-Raeren (Bild: Robin Emonts/BRF)

Vor einer für beide Teams ungewohnten Kulisse, nämlich im Sportzentrum Sint-Pieter – sonst spielt Sint-Truiden in der Sporthalle Trudo -, boten sich beide Mannschaften aus der 1. Division ein offenes und ausgeglichenes Spiel. Nach zehn gespielten Minuten stand es 5:5 unentschieden.

Der amtierende Pokalsieger tat sich zu Beginn schwer gegen gut organisierte Eynattenerinnen. Im Anschluss mussten die Damen des HCE aufgrund von Zwei-Minuten-Strafen zweimal in Folge in Unterzahl spielen. Sint-Truiden nutzte die Überzahl aus, um die Führung im Spiel zu übernehmen. 10:7 – der Stand nach knapp 18 Minuten.

Eynatten ließ jedoch nicht locker und sorgte dafür, dass die Favoritinnen aus Sint-Truiden keine klare Angelegenheit aus der Partie machen konnten. Nach 25 Minuten mussten dann die Hausherrinnen zwei bittere Zeitstrafen hinnehmen. Gleich in zwei aufeinander folgenden Angriffen des HCE führten Fouls zu Zeitstrafen für Sint-Truiden. Die Gäste konnten jedoch nichts aus der doppelten Überzahl machen, stattdessen sammelte auch Eynatten zwei Zeitstrafen und der Vorteil war zunichte.

Nach 28 Minuten betrug der Abstand mit 16:13 weiterhin drei Tore. Im Anschluss wurde das Spiel unübersichtlich. Da der HCE Spielerinnen zu früh auf den Platz schickte, landeten die Damen erneut auf der Bank. Nach langer Diskussion mussten die Eynattenerinnen vorerst mit drei Feldspielerinnen und Torhüterin auf dem Platz auskommen. Zur Pause konnte Sint-Truiden dann auf 17:13 erhöhen.

In der Pause beruhigten sich die Gemüter. Mehrere Fehlwürfe des HCE zu Beginn der zweiten Halbzeit machten es den Hausherrinnen jedoch einfach, die Führung langsam und stetig weiter auszubauen. Nach 40 Minuten war der Abstand auf sieben Tore gestiegen.

Erst jetzt schienen die Damen des HCE wieder wach zu werden. Denn in den folgenden fünf Minuten verkürzten die Eynattenerinnen noch einmal auf 18:23. Doch die positive Phase nahm ein frühes Ende. In der Schlussviertelstunde zeigten die Hausherrinnen – zumindest zum Teil -, warum sie in der vergangenen Saison Meister der 1. Division und Pokalsieger geworden sind.

So erarbeitete sich Sint-Truiden zum Ende einen beachtlichen Vorsprung. 33:23 lautete der Endstand beim Hinspiel des Halbfinales im Landespokal. Damit muss Eynatten mit einem klaren Nachteil am Sonntag in das Rückspiel zu Hause. Für den Traum vom Finale brauchen die Damen des HC Eynatten-Raeren ein Wunder.

Robin Emonts

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