Wiedersehen der Olympiahelden von Mexiko

Vor 50 Jahren wurde ostbelgische Sportgeschichte geschrieben. Mit Roswitha Emonts-Gast, Leo Dütz und Freddy Herbrand nahmen gleich drei Ostbelgier an den Olympischen Spielen in Mexiko teil. Nach vielen Jahren haben sich die drei nun wiedergesehen.

50 Jahre sind seit den Olympischen Spielen in Mexiko vergangen. Die Zeit hat auch bei den Spitzensportlern von einst einige Spuren hinterlassen. Die Wiedersehensfreude ist groß, als sich die ostbelgischen Olympiahelden von 1968 nach etlichen Jahren wiedersehen. Schnell werden die alten Erinnerungen ausgetauscht.

Der Kelmiser Ringer Leo Dütz lebt mittlerweile in Spanien und ist nur noch selten in der alten Heimat. Dütz trat im Fliegengewicht im griechisch-römischen Stil an. Am Ende landete der damals 21-Jährige auf dem zehnten Platz in seiner Kategorie. Dütz war der jüngste der drei ostbelgischen Olympiateilnehmer.

Roswitha Emonts-Gast war eine von fünf Frauen in der 33 Personen starken Delegation. Sie war die erste Frau in der Geschichte des ostbelgischen Sports, die an Olympischen Spielen teilnehmen durfte.

Der wohl erfolgreichste Sportler seiner Zeit war Zehnkämpfer Freddy Herbrand. Auch wenn der heute 74-jährige Herbrand aufgrund einer Verletzung, die er sich vor Ort zugezogen hatte, nicht an den Olympischen Spielen von Mexiko teilnehmen konnte, ist die Freude über das Wiedersehen groß. Die Teilnahme an Olympischen Spielen vergisst ein Sportler ein Leben lang nicht.

Ein wenig Nostalgie ist beim Wiedersehen dabei. Die Fotoalben werden mit Interesse durchgeblättert und der ein oder andere Schnappschuss von einst noch einmal festgehalten. Ob es jemals noch einmal solch eine große ostbelgische Delegation bei Olympischen Spielen geben wird, steht noch in den Sternen.

Christophe Ramjoie

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