AS Eupen: Gutes Gefühl vor dem Spiel gegen Anderlecht

Die AS Eupen empfängt am frühen Sonntagabend den Rekordlandesmeister RSC Anderlecht. Gegen die Veilchen konnten die Schwarz-Weißen in der Vergangenheit nur selten punkten. Zwei Unentschieden stehen fünf Niederlagen gegenüber. Einen Sieg gab es bislang noch nicht für die AS.

AS-Direktor Christoph Henkel

AS-Direktor Christoph Henkel (Archivbild: Nicolas Lambert/Belga)

AS-Direktor Christoph Henkel spricht von Respekt vor dem Spiel. Von Ehrfurcht sei nicht die Rede. „Ich glaube, mit einer gewissen Demutshaltung hätte man vornherein verloren. Natürlich sind die Rollen klar verteilt. Wir sind der Außenseiter, aber wir haben in den letzten Spielen bewiesen, dass wir die Mannschaften ärgern können und ihnen das Siegen schwer machen“, so Henkel.

Ist das Heimspiel sogar ein schlechtes Omen für Eupen? Zuhause konnte die AS in dieser Saison erst drei Punkte einheimsen. „Ich denke, man müsste nur einige Nuancen ändern wie zum Beispiel mutiger spielen. Das sind keine grundsätzlichen Dinge“, findet der AS-Direktor. „Wir sind auf dem guten Weg, um vielleicht auch als Sieger vom Platz zu gehen.“

Das Spiel gegen Anderlecht läutet die englische Woche ein. Eupen trifft dann auf zwei Kontrahenten im Klassenerhalt: Cercle Brügge und SK Lokeren. Doch die Spieler fokussieren sich erstmal auf das Spiel gegen Anderlecht, so Henkel. „Ein Problem könnte aber die kurze Vorbereitungszeit sein“, gibt er zu Bedenken.

Der Rekordlandesmeister reist mit einem europäischen Kater an den Eupener Kehrweg. Gegen Fenerbahce gaben die Anderlechter, nach zwei individuellen Fehlern einen 2:0 Vorsprung noch aus den Händen und mussten sich am Ende mit einem 2:2 Unentschieden begnügen. „Einerseits könnte der RSC nun enttäuscht sein, dass sie den Vorsprung abgegeben haben. Andererseits kann die Motivation nun auch umso größer sein. Wichtig ist für uns aber nur, dass die AS-Mannschaft genügend Selbstvertrauen hat“, sagt Henkel.

In der 1. Division läuft es für Anderlecht übrigens auch noch nicht nach Wunsch. Die Mannschaft hat zwar mit Ivan Santini und Nany Dimata das gefährlichste Stürmerduo. Platz 3 mit sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Genk ist aber weit hinter den eigenen Ansprüchen.

Mit der Leistung des Trainers Claude Makelele ist Christophe Henkel zufrieden. „Er arbeitet intensiv mit der Mannschaft. Wir haben eine positive Entwicklung im letzten Jahr gemacht und die Handschrift des Trainers ist für mich klar erkennbar.“

Bei der AS werden bis auf den iranischen Nationalspieler Morteza Pouranjigali alle Spieler an Bord sein. In den letzten beiden Wochen gab es gegen Play-Off Kandidaten jeweils immer eine knappe 1-2 Niederlage.
Gegen Anderlecht will sich die Mannschaft ordentlich präsentieren. Für Sonntag werden bis zu 5000 Zuschauer im Eupener Kehrwegstadion erwartet.

cr/rasch

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