Olympia 1968 in Mexiko: Freddy Herbrands Probleme mit dem kleinen Zeh

Vor 50 Jahren fanden in Mexiko die Olympischen Spiele statt. Mit dabei war auch Zehnkämpfer Freddy Herbrand. Er war einer von insgesamt drei ostbelgischen Olympiateilnehmern bei den Spielen in Mexiko.

Freddy Herbrand

Roswitha Emonts-Gast, Leo Dütz und Freddy Herbrand 1968 kurz vor dem Abflug nach Mexiko (Bild: privat)

Erinnern Sie sich? 50 Jahre ist es jetzt schon her, dass in Mexiko die Olympischen Spiele stattfanden. Mit Roswitha Emonts-Gast, Leo Dütz und Freddy Herbrand waren auch drei Ostbelgier in Mexiko mit dabei.

Freddy Herbrand erinnert sich noch heute gerne an das sportliche Großereignis zurück. „Mexiko war wunderbar. Für uns war es, wie eine neue Welt zu entdecken. Die Stimmung da war sehr speziell und die Mexikaner hatten alles sehr gut organisiert für die Athleten.“

Für Freddy Herbrand lief es aus sportlicher Sicht allerdings alles andere als nach Wunsch. Eine Fraktur des kleinen Zehs, die sich Herbrand kurz vor dem Wettbewerb beim Training zugezogen hatte, hinderte den Zehnkämpfer daran zu starten. „So konnte ich die Olympischen Spiele dann nicht mitmachen, aber ich habe trotzdem viel davon gelernt“, sagt Herbrand.

„Wenn man zu den Olympischen Spielen kommt, ist man sehr beeindruckt: Alles ist so groß und unglaublich, man muss wirklich sehr stark sein. Und wenn man keinen Trainer hat, der alles scannt, ist es schwer“, sagt Herbrand, der damals quasi auf sich alleine gestellt war. Damit waren die Olympischen Spiele für Herbrand vor allem eines: eine gute Schule für die weitere Karriere.

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cr/mg

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