AS Eupen mit Selbstvertrauen im Gepäck nach Waasland-Beveren

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie tritt die AS Eupen am Samstagabend bei Waasland-Beveren in der eher ungewohnten Favoritenrolle an. Beim Tabellenvorletzten zu punkten ist den Schwarz-Weißen in den letzten beiden Spielzeiten aber noch nie gelungen.

Bild: Christophe Ramjoie/BRF

Wenn AS-Coach Claude Makelele vor Spieltagen vor die Presse tritt, dann spricht er oft von harter Arbeit. Die Arbeit, die das Team jeden Tag leisten muss, um etwas zu erreichen. So auch wieder vor dem Spiel gegen Waasland-Beveren.

Nach einem schwachen Saisonstart hat die AS Eupen in den Spielen gegen Mouscron und Lüttich mit zwei Siegen genug Selbstvertrauen getankt, um bei Waasland-Beveren anzutreten.

Die Mannschaft hat aber nicht nur hart gearbeitet in den letzten beiden Wochen, sondern die Zeit auch für einen Tagesausflug in einen bekannten Freizeitpark in Brühl genutzt. Eine Maßnahme, die den positiven Geist der letzten Wochen innerhalb der Mannschaft sicherlich noch einmal unterstützt.

Auf zwei Spieler verzichten

Coach Makelele muss in Waasland auf zwei Spieler verzichten. Samuel Essende laboriert immer noch an seiner Verletzung, die er sich nach dem Mouscron-Spiel zugezogen hat, Cheik Keita musste im Lüttich-Spiel verletzt runter.

Die Blessur von David Pollet aus dem Derbysieg ist überstanden.

Es gilt als wahrscheinlich, dass Morteza Pouranjigali zum Einsatz kommen kann. Der Iraner hat bei der 0:1-Niederlage der iranischen Nationalmannschaft gegen Usbekistan 90 Minuten auf dem Platz gestanden. Spielpraxis, die ihm vielleicht schon bei Waasland-Beveren zu Gute kommt.

Gute Erinnerungen dürfte unterdessen Eric Ocansey an Waasland-Beveren haben. In der vorletzten Spielzeit konnte der Ghanaer im Frethiel-Stadion eines seiner besten Spiele für die AS absolvieren. Zwei Tore erzielte Ocansey bei der 2:4-Niederlage. Ocansey zeigt sich im Vorfeld der Partie auf jeden Fall zuversichtlich, dass es diesmal besser für die AS Eupen laufen wird und rechnet mit einem Sieg. Das Grinsen bekommt er dabei kaum aus seinem Gesicht. An der Achterbahn im Freizeitpark wird das wohl nicht gelegen haben, denn die ist ihm nach eigener Aussage nicht so sehr bekommen.

Christophe Ramjoie

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