Motocross in Recht gerettet

Lange Zeit sah es danach aus, als ob dem Motocross Rennen in Recht das Aus drohte. Ungewiss war die Zukunft, weil Ravelweg und Motocrosssport nicht einhergehen konnten. Nun wurde aber eine Lösung gefunden.

Motocross in Recht

Bild: Christophe Ramjoie/BRF

Der MCC Recht kann sein jährlich stattfindendes Motocrossrennen auch in Zukunft veranstalten. Die Verantwortlichen des MCC Recht sind erleichtert: „Wir sind sehr glücklich. Letztes Jahr standen wir hier und wussten noch nicht so richtig, wie es weitergeht. Jetzt haben wir mit der Gemeinde St. Vith und dem Ravel-Verantwortlichen Jean Lafleur die Lösung gefunden. Der Ravel läuft jetzt oberhalb der Strecke“, erklärt Präsident Bernd Bertha. Statt sich zu kreuzen, laufen Ravel- und Motocrossstrecke parallel zueinander. Alles andere wäre zu gefährlich gewesen.

Motocross in Recht

Die Lösung, die lange Zeit so kompliziert schien, war letztendlich recht einfach. Wenn auch mit viel Arbeit verbunden, erzählt Vizepräsident Ghislain Stark: „Da stecken zwei bis drei Wochen Arbeit drin, bei acht Stunden pro Tag. Wir sind froh, dass der Bauunternehmer Philippe Freches immens viel Arbeit hinein gesteckt hat und einen Teil seiner Aufträge für die Crossstrecke fallen gelassen hat. Das findet man nicht überall.“

Rund 250 Fahrer gingen an diesem Wochenende an der erneuerten und umgebauten Strecke an den Start. Die Echos waren jedenfalls positiv, erklärt Bernd Bertha: „Die Fahrer sind sehr zufrieden. Sie sagen, die Strecke würde sich sehr gut fahren. Einer war anfangs ein bisschen skeptisch mit den Sprüngen. Nachdem er sie öfters gefahren war, gefiel sie ihm sogar besser als die alte Strecke.“

Christophe Ramjoie