Baja 1000 in Mexiko: Markus Palttala „mitten im Nirgendwo“

Die Baja 1000 ein Ausdauerrennen durch die Wüste Mexikos zählt zu den längsten und härtesten Auto- und Motorradrennen der Welt. Markus Palttala hat in diesem Jahr zu zweiten Mal an diesem Rennen teilgenommen. "Das geht es ums Überleben", sagt der Finne, der in Eupen lebt.

Baja 1000: Markus Palttala (2vl) mit seinen Teamkollegen (Bild: privat)

Baja 1000: Markus Palttala (2vl) mit seinen Teamkollegen (Bild: privat)

„Das hat nichts mit Rennsport hier in Europa zu tun, oder mit normaler Rallye. Das ist ‚Survival‘. Wir geben Vollgas, alles kann passieren, und es ist super-hart“, erzählt Palttala im BRF-Interview.

Elf Stunden am Stück saß Palttala hinter dem Steuer. „Ich habe die elf Stunden gar nicht gegessen, nur einen halben Liter getrunken. Überraschend, dass ich überhaupt noch da war. Aber du bist super-konzentriert, weil du es sein musst. Man kann nicht an andere Sachen denken. Du bist mitten im Nirgendwo in Mexiko. Und alles kann passieren, du musst aufpassen. Und deshalb bleibst du konzentriert.“

Palttalas Mannschaft wurde Vierte in ihrer Kategorie. Für die 1134 Meilen am Stück benötigten die vier Fahrer 40 Stunden und 22 Minuten. „Wir sind Profi-Rennfahrer und denken, wir sind schnell. Wir sind auch schnell, aber bei diesem Rennen in Mexiko geht eben nicht nur darum“, erklärt Palttala. Von den 40 Stunden hat das Auto neuneinhalb Stunden wegen verschiedener Probleme gestanden. „Das sind neuneinhalb Stunden zu viel.“

Für Markus Palttala war es die zweite Teilnahme bei der Baja 1000. Und es soll nicht die letzte gewesen sein, denn nach zwei Top-fünf-Platzierungen will der Finne nächstes Jahr aufs Treppchen.

cr/km

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