Handballderby mit langer Geschichte

Zum ersten Mal seit sechseinhalb Jahren steigt am Mittwoch wieder ein Handball-Derby zwischen der KTSV Eupen und dem HC Eynatten-Raeren. In der Vergangenheit gab es immer wieder packende Duelle zwischen den beiden Vereinen.

Bei einem der letzten Vergleiche waren Bartosz Kedziora, damals noch für Eupen aktiv, und Andreas Jerusalem für den HC Eynatten-Raeren auf dem Platz. Mit gemischten Gefühlen blicken beide auf das letzte Duell im Jahr 2011 zurück – denn es war eine einseitige Angelegenheit.

„Wir haben da sehr schlecht gespielt und hoch verloren. Dementsprechend habe ich das Spiel sehr schnell vergessen“, erzählt Kedziora. „Das war innerhalb von zwei Jahren das neunte Derby – da war ein bisschen die Luft raus. Aber jetzt, nach langer Zeit, freut sich glaube ich jeder in Ostbelgien wieder auf dieses Spiel.“

Die Duelle zwischen den beiden Vereinen hatten oft eine gewisse Brisanz. Spannend waren sie allemal. „Das Besondere ist einfach, dass man sich untereinander sehr gut kennt. Dieser regionale Aspekt spielt eine große Rolle und holt auch die Leute in die Halle“, sagt Andreas Jerusalem. Die Halle am Stockbergerweg in Eupen wird nach langen Jahren des Wartens sicher wieder gut gefüllt sein.

„Auf dem Papier ist Eynatten klarer Favorit“, sagt Jerusalem. „Aber die Halle wird sicherlich voll hinter Eupen stehen, und auch als neutraler Beobachter hält man mit dem Underdog. Es wird sicher ein Kracher-Spiel werden. Unschlagbar ist Eynatten nicht.“ Trotzdem glauben Jerusalem und auch Kedziora, dass Eynatten als Sieger vom Platz geht.

cr/km

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