Belgischer Biathlonverband geht zuversichtlich in die Olympiasaison

Der Belgische Biathlon befindet sich seit einigen Jahren im Aufwind. Neben der Zugmaschine Michael Rösch sind auch Florent Claude und Thierry Langer auf internationaler Ebene unterwegs.

Eröffnung der Biathlon-WM in Norwegen

Eröffnung der Biathlon-WM 2016 in Norwegen (Bild: Biathlon-Verband)

Bei den Frauen klopft Rieke de Maeyer an die Tür zu den Weltcups und mit Pjotr Dielen gibt es einen sehr ambitionierten Nachwuchsbiathleten.

Das belgische Biathlon-Projekt steht unter der Leitung des Österreichers Joe Obererlacher, der auch schon die Finnen zu einer Top-Nation im Biathlon gemacht hat.

Der Präsident des belgischen Verbands, Viktor Krings, geht davon aus, dass die Biathleten Michael Rösch und Florent Claude sich für die Olympischen Spiele qualifizieren. Thierry Langer wird es im Langlauf versuchen. „Unsere Ambitionen müssen mindestens Top-Ten-Plätze sein“, sagt Krings im BRF-Interview.

Genau wie die anderen Nationen hat die A-Mannschaft bereits mehrere Trainingslager im Ausland absolviert, unter anderem im Schneetunnel von Oberhof. „Am 10. November fliegt die Mannschaft nach Norwegen, um sich dort nochmal auf den Naturschnee vorzubereiten.“ Am 22. November starten dann die IBU-Wettkämpfe.

In der Nationenwertung peilt Belgien die Top 25 an. „Dazu müssen wir bei jedem Weltcup, wo Staffeln sind, mit der ganzen Mannschaft antreten. Wir werden in Hochfilzen, Oberhof, Ruhpolding und Oslo mit einer Staffel beim Weltcup anwesend sein“, erklärt Krings. Derzeit liegt Belgien auf Platz 26.

cr/km

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