Zweiter „Ladies Run“ in Eupen

Zum zweiten Mal fand in Eupen bei strahlendem Sonnenschein der sogenannte "Ladies Run" statt. Auf einer Strecke von 3, 6 oder neun Kilometern gingen auch in diesem Jahr zahlreiche Frauen aller Altersklassen an den Start.

Ziel der Veranstaltung war es, möglichst viel Geld für einen ausgewählten guten Zweck zu sammeln. Die Endplatzierungen spielten dementsprechend keine Rolle für die Teilnehmerinnen. „In diesem Jahr unterstützen wir mit dem Lauf den Fond Dr. Emil Brüls, der unter anderem auch im Eupener Krankenhaus ansässig ist und sich der Unterstützung von Krebspatienten verschrieben hat“, erklärt Mitorganisatorin Anne Brüll im BRF-Interview. „Und da diese Ladies Runs in ganz Belgien für die Unterstützung von Krebspatienten und zur Sensibilisierung für Bewegung gegen Krebs organisiert werden, passte das natürlich perfekt.“

Die Veranstaltung ist auf den ersten Blick erneut ein voller Erfolg gewesen, auch wenn die schlussendliche Anzahl an Teilnehmern kurz nach der Veranstaltung noch ungewiss war. „Ich denke, wir werden in etwa an die gleiche Anzahl wie letztes Jahr gekommen sein, d.h. so um die 250 Teilnehmerinnen. Wir hoffen natürlich, dass wir den Rekord vom letzten Jahr brechen können“, sagt Anne Brüll.

Die älteste Teilnehmerin in diesem Jahr war übrigens Maria Bellin. Mit dem Hochzeitsdatum als Startnummer lief die 88-Jährige rund drei Kilometer mit und denkt jetzt schon über eine Teilnahme im kommenden Jahr nach.

re/mg - Bilder: Robin Emonts/BRF

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Ein Kommentar
  1. Alexander Hezel

    So lobenswert die Leidminderung bei der Palliativpflege – die durch diese Aktion unterstützt wird – sein mag, so fraglich ist jedoch der ideologisch gefärbte Endzweck, der darin besteht, ein „Leben“ mit allen Mitteln und koste es was es wolle am „leben“ zu halten… Dass es sich bei diesem „Leben“ auch oft um „vegetieren“ in menschenunwürdigem Zustand handelt wird dann ausgeblendet. Ein „Human Dignity Run“ wäre mir lieber, in dem die Läufer sich dafür einsetzen, dass jeder das Recht hat, so in Würde zu sterben wie er es will, ohne von Medikamenten zugedröhnt dahinzusiechen.

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