AS Eupen und Ostende stehen vor der Partie unter Druck

Null von neun Punkten - das ist die magere Bilanz beider Mannschaften, die am Samstagabend um 20:00 Uhr im Eupener Kehrwegstadion aufeinander treffen. Die Rede ist von der AS Eupen und dem KV Ostende. Ein Ausblick auf die Partie.

AS-Trainer Jordi Condom

AS-Trainer Jordi Condom

Mit der Verpflichtung Mbeye Leye’s soll das Puzzle der AS Eupen nun fast komplett sein. Coach Jordi Condom ist nach der ersten Trainingswoche auch fast schon überschwänglich, wenn er auf den letzten prominenten Neuzugang angesprochen wird. Laut dem spanischen Trainer ist auf und neben dem Platz deutlich spürbar, dass der Senegalese nun Teil der Schwarz-Weißen ist.

Ob er am Samstag auch schon direkt starten wird, ist noch offen. Auf jeden Fall ist der 34-Jährige Teil des Kaders, der es gegen Ostende aufnehmen wird. Bis auf Ibrahima Diallo und den katarischen Nationalspielern sind alle Spieler für das Heimspiel gegen Ostende verfügbar.

Das Spiel gegen die Küstenstädter kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt, denn beide Teams sind denkbar schlecht in die Saison gestartet. Den Druck sehen die Gastgeber aber bei den Gästen. Ostende ist angetreten, um an der Europa League teilzunehmen und ist bereits an der ersten Hürde gescheitert.

Das Aus auf europäischer Ebene hat auch Spuren hinterlassen. Berrier hat sich verletzt und ist ausgefallen. Ob er gegen Eupen spielen kann, ist noch fraglich. In der Zwischenzeit wurde auch der Kader verschlankt und mit Cyriac und El Ghannassy haben zwei starke Akteure den Verein verlassen. Aber auch ohne diese Leistungsträger gilt die Mannschaft von der Küste als heißer Play-Off 1-Kandidat.

Diesen doch höheren Druck auf Seiten der Gäste wollen sich die Schwarz-Weißen zu Nutzen machen, um den höheren Druck im Falle einer eigenen Niederlage abzuwenden.

Text und Bild: Christophe Ramjoie