Roda bleibt drin, MVV muss sich gedulden

Roda Kerkrade darf ein weiteres Jahr in der höchsten niederländischen Fußballklasse spielen. Nach dem 0:0 im Hinspiel des Relegationsfinales konnte sich Roda mit 1:0 gegen MVV Maastricht durchsetzen.

Huub Stevens

Eigens für diese beiden Spiele wurde Huub Stevens als Fachmann gegen den Abstieg bei Roda verpflichtet. Für den 63-Jährigen war es wohl eine sehr emotionale Woche, da auch das 20-jährige Jubiläum der Schalker Eurofighter anstand. „20 Jahre Eurofighter ist für mich etwas bedeutender. Mit Schalke waren wir unheimlich erfolgreich – hier auch natürlich, aber die Begleitung des Trainerstabs und der Spieler für die zwei Spiele war ganz leicht für mich“, sagt Stevens im BRF-Interview.

Der Einsatz bei Kerkrade war für Stevens vielmehr eine Herzensangelegenheit. „Ich habe hier als Trainer angefangen und wenn die Leute fragen, um zu helfen, dann kann man nicht nein sagen.“

Für die Maastrichter Seele war die Niederlage gegen Roda Kerkrade sehr schmerzvoll. Mit 0:1 ist der KVV Maastricht nur knapp an der Rückkehr in die niederländische Eredivisie gescheitert.“Wir können jetzt leider nichts mehr daran ändern. Wir haben gesehen, dass der Unterschied sehr klein ist und dass Roda schlechten Fußball spielt, aber am Ende ein Tor macht und wir nicht, d.h., dass sie in der Eredivisie bleiben – Glückwunsch dafür – und wir müssen weiter fleißig daran arbeiten, um auch dorthin zu kommen. Der große Bruder ist da und wir wollen auch dahin“, erklärt MVV-Co Erik Meijer im BRF-Interview.

cr/mg - Bild: Christophe Ramjoie/BRF

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