AS Eupen reist angeschlagen zum Rekordlandesmeister

Die Freudengesänge nach dem Einzug der AS Eupen ins Pokalhalbfinale sind verstummt. Der Fokus ist nun voll und ganz auf die Ausfahrt zum Rekordlandesmeister Anderlecht am Sonntag gerichtet. Die Mannschaft tritt voller Selbstvertrauen an, auch wenn einige Ausfälle zu beklagen sind.

AS-Trainer Jordi Condom bei der Pressekonferenz am Freitag

AS-Trainer Jordi Condom bei der Pressekonferenz am Freitag

AS-Trainer Jordi Condom hat vor dem Aufeinandertreffen mit dem RSC Anderlecht einige Aufstellungssorgen. Am Sonntag wird Babacar Niasse im Tor der Eupener stehen. Wann Hendrik van Crombrugge nach seiner Verstauchung zurückkehren wird, ist noch nicht deutlich.

Auch Anthony Bassey und Jeffren werden beim Rekordlandesmeister wahrscheinlich nicht mit von der Partie sein. Beide mussten beim 4:0-Erfolg über Kortrijk verletzt ausgewechselt werden.

Bei Bassey ist noch nicht klar, ob er ausfallen wird. Hier soll ein Belastungstest am Sonntag zeigen, ob ein Einsatz auf der rechten Verteidigerposition möglich ist. Falls auch er ausfällt, gilt Odeni George als wahrscheinliche Variante in der rechten Defensive.

Hinter dem Einsatz von Florian Taulemesse steht ebenfalls ein großes Fragezeichen. Der Franzose fehlte am Freitag mit einer Grippe. Das sind gleich fünf Spieler, die dem Spanier nicht zur Verfügung stehen – und das zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.

Die guten Leistungen der jungen Mannschaft der AS Eupen wecken natürlich Begehrlichkeiten. Einer der Spieler, der in den Fokus des RSC Anderlecht geraten sein soll, ist Henry Oneyekuru. Recht unbekümmert geht der 19-Jährige, für den die AS Eupen wohl nur eine kurze Zwischenetappe sein wird, damit um.

Der schnelle Nigerianer wird von einigen europäischen Topclubs beobachtet. Die AS hat aber schon recht deutlich mitgeteilt, dass ein Wechsel zur Winterpause so gut wie ausgeschlossen ist.

Text und Bild: Christophe Ramjoie