Begegnungsfest in Eupen bringt Bürger zusammen

Im Park Klinkeshöfchen in Eupen hat am Sonntag zum ersten Mal das "Begegnungsfest" von Info-Integration statt gefunden. Zahlreiche Eupener aus aller Welt trafen sich auf einem kleinen Platz am Park, um sich gegenseitig kennen zu lernen.

Begegnungen zwischen Einheimischen und neu Hinzugezogenen fördern, das ist das Ziel der DG-weiten Kampagne „Begegnungsorte“. So soll Integration vereinfacht werden.

Einer der Begegnungsorte war am Sonntag neben dem Eupener Park Klinkeshöfchen. Geboten wurden unter anderem ein „Speed-Dating“ fürs erste Kennenlernen der Nachbarn, Animation, Musik und natürlich Essen aus den Heimatländern der Teilnehmer.

Für die Veranstalter war die erste Auflage ein voller Erfolg. Sehr wahrscheinlich wird es deshalb im nächsten Jahr ein neues Begegnungsfest geben.

Text und Bilder: Anne Kelleter

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9 Kommentare
  1. Damien Francois

    Wie bitte? Ein „Speed-Dating“? Werden jetzt auch noch Heiratsbörsen organisiert, damit der große Austausch im Schnellverfahren vollzogen wird? PanEuropa, nach dem Willen des Denkvaters des Euros, Schengens und der paneuropäischen Hymne, erstem Karlspreisträger, dessen eigene Preis für die Förderung PanEuropas 2010 an Merkel, 2012 an van Rompuy und 2014 an Juncker vergeben wurden (nos „fossoyeurs“), entsteht zur Zeit, und die Meinungsmacher (Politiker, Presse, …) klatschen und fördern – und fordern. Stimmt, WIR, die Masse, sind die Küken, die geschreddert werden.

  2. Alexander Hezel

    Es ist schön zu sehen, dass es noch Orte und Momente gibt, in denen Menschen sich über ihre Erlebnisse, Träume und Gefühle oder einfach nur über dies und das bei Sonnenschein austauschen.

  3. Damien Francois

    Es hätte mich ja gewundert, wenn kein Gegenwind von X gekommen wäre. Ist das ein „System-Fehler“? Was wird er wohl sagen, wenn er liest, daß der große Vordenker seiner geliebten, künftigen Mischlings-Super-EU 1937 ein Buch veröffentlichte: „Totaler Staat, totaler Mensch“? Die „Braunen“ sind nicht immer die Alten Nazis 1933-1945…

  4. Ernst mathieu

    Nein Herr Damien Francois, Sie können nicht im Plural sprechen. Mit Ihren Ausführungen stehen Sie im Abseits. Ihre Ängste und Fantasien haben Sie überwältigt und in die Irre geleitet.

  5. Jean-Pierre DRESCHER

    Herr Damien, ich habe Ihre Gegenüberstellung zu der angeblichen Alleinschuld des einfachen Deutschen Volkes bei Ihrer letzten Replique hochachtungsvoll zur Kenntnis genommen und mich gefreut, dass es neben mir noch weitere Belgier gibt, die unserem Brudervolk helfen möchten.

    Ihre letzte enttäuscht mich leider wieder. Wo findet in Eupen, in der Eifel oder sonstwo in Belgien der „schnelle Bevölkerungsaustausch“ statt? Liegen Köln, Darmrstadt, Düsseldorf, Hamburg, Freiburg, Leipzig, Berlin, Duisburg oder so nun in Belgien? Der „zehnten Provinz“?

    Klar, dass das mit der UN, der EU, der NWO und der Résistence Allemagne als Reaktion darauf vor 1933 – VOR 1933 – wie von Ihnen beschrieben durchaus diskussionswürdig ist. Dennoch war es nie linke Position, Armut gegen Ausländer auszuspielen. Fluchtursachen bekämpfen und Politiker wie den Türkenführer / Merkel ggf. vor ein internationales Tribunal stellen, falls der Verdacht auf Völkermord (gegen europäische wie auch gegen afrikanische Völker), Waffenexporte, Schleusertum oder Kriegsverbrechen objektiv nachweisbar ist.

  6. Damien Francois

    Also sind UNO, der Euro, Schengen, Beethovens 6. als Hymne, Junckers, Merkels, Konrad-Adenauer-Stiftungs Aussagen Fantasien und Lügen, die ich mir, durch meine Angst bedingt, in meinem Hirn konstruiere. Die Bücher von Coudenhove-Kalergi hat es nie gegeben. Eine Frage: Wie viel Zeit verbringen Sie damit, und recherchieren-lesen-informieren sich-schreiben zu diesem Thema? Haben Sie meinen Leserbrief auf OD gelesen? Mein Buch (2007) „The Self-Destruction of The West. Critical Cultural Anthropology“ vielleicht?
    Weitere wissenschaftliche Argumente Ihrerseits, Herr Ernst? Bringen Sie sie mit am 23.-24.6.!
    PS: Angst? Erdbeben sind gewaltig und „lehren“ einem keine Angst zu haben.

  7. Peter Schallenberg

    Die Diskussion über ein an sich harmloses Begegnungsfest in Eupen entwickeln sich ungeahnt!
    Nein, ich bin mir nicht sicher ob Herr Damien Francois von seinen Ängsten und Phantasien überwältigt und in die Irre geleitet wird. Auch sehe ich ihn und seine Aussagen nicht im Abseits- im Gegenteil!
    Das stillschweigende „Beißverbot“ gegen alles, was von höchster Stelle als Gut und Richtig propagiert wird, unkritische Mitläufer und Hurra- Schreier, das alles ist der Sargdeckel einer freien Gesellschaft, eines demokratischen, freien Europas insbesondere.
    Die heute als „schlechte Europäer“ oder gar „Nazis“ Beschimpften sind vielleicht morgen schon die Retter der europäischen Idee, eines Europa der Nationen, eines Europas der Menschen! On verra bien!

  8. Freddy MOCKEL

    Also Herr François,
    Wenn Sie unter „Speeddating“ nur das verstehen können, was Sie verstehen wollen, … dann bitte. Es ging natürlich darum, über ein paar Zettel mit einfachen Fragen (Wo bist Du geboren, Hast Du Geschwister, Was ist Dein Beruf, dein Lieblingsessen, usw …) einen „Ur-Eupener“ und einen Zugezogenen ins Gespräch zu bringen. Ich habe mich jedenfalls nicht als „geschreddertes Küken“ gefühlt, weil ich mich 20 Minuten mit einem Syrer unterhalten konnte, dank eines kurdischen Irakers, der sich dazu engagiert hatte, während dem Begegnungsfest zu dolmetschen. Es war ein angenehmer Nachmittag mit Menschen, die sich engagierten und einbrachten. Sie haben etwas verpasst.

  9. Damien Francois

    Herr Mockel, als Anglist (mein erster akademischer Abschluß) kann ich Ihnen nur den Rat geben, das Wort „dating“ etwas vorsichtiger zu nutzen. Anyway, mir geht es um die gesamte Situation in Europa. „Think globally, act locally“, you know? Verpasst? No way, habe genug Kontakte, all over ze world – um es Neudeutsch zu sagen.

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