Bütgenbach hält segensreiches Wirken der Vinzentinerinnen wach

Bütgenbach hält das über hundertjährige Wirken der Vinzentinerinnen in der Eifel weiter hoch. Nach der Errichtung eines Denkmals und der Benennung eines zentralen Platzes konnten jetzt auch die Bemühungen einer örtlichen Vereinigung zur Errichtung von Schautafeln abgeschlossen werden.

Diese sollen ebenfalls dazu beitragen, dass die Tätigkeit der Schwestern in der Kranken- und Armenpflege der Eifel nicht in Vergessenheit gerät. Die Schautafeln werden am Samstagabend im Rahmen einer offiziellen Feier vorgestellt.

Für das Projekt hatte sich die „Vereinigung zum Erhalt von historischem Kulturgut der Ortschaften Bütgenbach und Berg“ eingesetzt.

rkr - Bilder: privat

2 Kommentare
  1. Josef Stoffels

    Das segensreiche Wirken der Ordensschwestern kann in seinem Wert nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie haben sich durch ihren uneigennützigen Einsatz für die Bevölkerung des Dorfes und weit darüber hinaus bleibende Verdienste erworben. Und das in Zeiten, in denen die staatlichen Gelder nicht so üppig flossen wie heute. Sie selbst lebten arm und bescheiden. Ich erinnere mich noch an die jährlichen Kartoffelsammlungen der Schwestern, ihre mühsame Heuernte in der „Schleed“, aber auch an ihre Allgegenwart im Krankenhaus, wo sie den Leidenden nicht nur körperlichen, sondern auch seelischen Trost spendeten. Persönlich erinnere ich mich dankbar an meine Kindergartenjahre bei Schwester Gundelinde, die mit Liebe und Disziplin über die stattliche Schar ihrer Untergebenen herrschte. Der Kindergarten unter Leitung der Schwestern war für die Mütter, die mit mehreren Kindern, Haushalt und Landwirtschaft mehr als einen Vollzeitjob hatten, eine ganz wichtige Entlastung.
    Schön, dass das Andenken der Schwestern auf diese Weise geehrt wird.

  2. Jürgen Margraff

    Wirklich lobenswerte Initiative, „Grüß Gott, Schwester“ sagte man damals wenn man ihnen begegnete –