Stilles Signal: In St. Vith gedachten Menschen der Opfer von Brüssel

Trauer, Entsetzen, Wut: Die Terroranschläge von Brüssel haben niemanden unberührt gelassen. So drückten es auch die Menschen aus, die am Dienstagabend mehr oder weniger spontan in St. Vith zusammenkamen, um der Opfer zu gedenken.

Stilles Signal: In St. Vith gedachten Menschen der Opfer von Brüssel

In St. Vith haben rund 50 Menschen am Dienstagabend der Anschlagsopfer von Brüssel gedacht. Sie kamen dazu auf dem Platz vor der Pfarrkirche zusammen. Die Initiative hatte Adrien Nuijten ergriffen. Angesichts der Nachrichten aus Brüssel wollte er seine Gefühle mit anderen teilen und so gemeinsam ein Zeichen setzen.

Es brauchte nicht vieler Worte, die Menschen verharrten in Stille, hielten die Hand schützend über eine Kerze, um sie vor dem Ausgehen zu bewahren. Wichtiger als Worte war  den meisten die bloße Gemeinschaft. In ihr sieht Adrien Nuijten das beste Mittel, sich gegen den Terror zu wehren, der jederzeit und überall zuschlagen könne, wie das Beispiel Brüssel zeige. Sich aus Angst davor zurückzuziehen und zu verschließen, ist aus seiner Sicht der falsche Weg.

Einen, der aus Charleroi stammt, mit einer Antwerpenerin zusammen ist und mittlerweile in Emmels lebt, brachte es spontan dazu, angesichts der schrecklichen Nachrichten aus Brüssel den Kontakt mit anderen zu suchen und ein Zeichen zu setzen.

Text und Bilder: Stephan Pesch

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