Neue Aktion: „Ostbelgien – offen für Begegnung“

In Ostbelgien wirbt eine neue Aktion für Verständnis und Toleranz zwischen Einheimischen und Zugezogenen. Träger ist das Rote Kreuz. Die Kampagne stützt sich auf Orte - und auf Gesichter.

Das Rote Kreuz wird dabei von Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt. Dazu gehören etwa der Wirtschafts- und Sozialrat, Miteinander Teilen oder die Frauenliga. Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft unterstützt das Projekt finanziell.

Im Mittelpunkt stehen sogenannte Begegnungsorte. Ziel ist, dass sich möglichst viele Einrichtungen in Ostbelgien zum Miteinander bekennen und dies öffentlich zeigen. 40 solcher Begegnungsorte gibt es schon, sie liefern der Aktion auch die Gesichter.

„Wir haben für die Kampagne Models gesucht: Hiesige und Zugezogene, die schon seit Jahren in irgendeinem Verhältnis zueinander stehen“, erklärt Nathalie Peters von Info-Integration. „Wir haben zum Beispiel zwei Arbeitskollegen fotografiert. Wir haben zwei fotografiert, die zusammen Sport machen. Wir haben zwei Nachbarinnen gefunden, die schon jahrelang Freundinnen sind.“

„Diese Modelle sollen zeigen, dass Integration möglich ist – und in Ostbelgien schon seit langem auch Realität.“ Die Adresse der Kampagne: begegnungsorte.be.

fs/rkr/km

Ein Kommentar
  1. Angela Kerstges

    Frauenliga???, Hat man denn dort Nachhilfe-Unterricht erhalten? Warum ich diese Frage aufwerfe?
    Antwort: weil man bei mir, obwohl ich mich noch heute unschuldig fühle, vor etwa 3 Jahren alles andere als Toleranz gezeigt hat, nein Arroganz zeigte man mir, seitens D.S.