Raerener Karnevalszug dauerhaft gesichert

Letztes Jahr stand der Karnevalszug am Tulpensonntag in Raeren noch auf der Kippe, weil es zu wenige Organisatoren gab. Dann haben Gemeinde und Verkehrsverein die Sache in die Hand genommen - und jetzt soll der Raerener Karnevalszug sogar noch größer werden und mehr Service bieten als im Vorjahr.

Karnevalszug 2015 in Raeren

Der Raerener Karnevalszug ist dauerhaft in trockenen Tüchern. Das bestätigt der Raerener Verkehrsverein. Er hat im letzten Jahr die Federführung in der Zugorganisation übernommen, nachdem der Traditionsumzug am Tulpensonntag kurzzeitig auf der Kippe stand. Es hatten sich zunächst nicht genügend Helfer gefunden.

„Letztes Jahr mussten wir noch auf einen externen Dienst zurückgreifen. Wenn man aber nicht aus Raeren ist, die Mentalität und die örtlichen Gegebenheiten nicht kennt, ist das schwierig. Dieses Jahr ist es uns gelungen, wirklich Raerener Personal zu finden, das den Zug begleitet“, erklärt Christian Neuß, Schriftführer im Raerener Verkehrsverein. Ein Team von rund zehn Leuten hat die Organisation des Raerener Karnevalszugs in die Hand genommen.

Der Verkehrsverein will in diesem Jahr einige Neuerungen bieten. So soll es etwa mehr mobile Toiletten am Streckenrand geben. „Wir haben letztes Jahr schon versucht einige Neuerungen einzuführen, zum Beispiel haben wir Toiletten entlang des Zuges aufgestellt, damit die Privathaushalte nicht so sehr frequentiert werden. Das werden wir dieses Jahr vor allen Dingen rund um die Pause nochmal verstärken“, erklärt Christian Neuß.

Auch ein Ausschank ist geplant.“Es wird entlang des Zuges auch eine eigene Bewirtung geben, da die Kneipen in Raeren ja rar gesät sind“, so Neuß. Darüber hinaus sollen Besucher des Umzugs die Wegstrecke leichter mit dem Auto erreichen können. „Es wird eine optimale Aufstellung geben, so dass also die anreisenden Besucher nach Raeren bis wirklich kurz vor Zugstart noch aus jeder Richtung in den Ort reinkommen“, so Neuß weiter.

Insgesamt rechnet der Verkehrsverein mit rund 3.000 Zugteilnehmern. Das sind deutlich mehr als im letzten Jahr.

Olivier Krickel - Archivbild: Stephan Braun/BRF