Für Integrationsarbeit ausgezeichnet: Aga Zia Farsin aus Afghanistan

Die Sendereihe "Flüchten und Ankommen" stellt Aga Zia Farsin aus Afghanistan vor, der für seine Flüchtlings- und Integrationsarbeit vielfach gewürdigt worden ist. Welche Erinnerungen hat er an seine eigene Ankunft als Fremder in Deutschland?

Aga Zia Farsin auf Urlaub in Bütgenbach-Berg

Seit über 20 Jahren engagiert er sich für Einwanderer und deren Integration. Aga Zia Farsin stammt selbst aus Afghanistan und hat in seiner neuen Heimat in Niedersachsen vor 26 Jahren einen deutsch-ausländischen Freundschaftsverein gegründet und ist dafür in Deutschland ausgezeichnet worden.

Zur Zeit macht er Urlaub in Bütgenbach-Berg mit seiner deutschen Großfamilie, die ihn vor über 40 Jahren bei sich aufnahm. 1973 ging er im Alter von 19 Jahren nach Deutschland, um zu studieren.

Welche Erinnerungen hat er an seine eigene Ankunft als Fremder in Deutschland? „Mutter hat sofort gesagt: Du bist unser fünfter Sohn“, erzählt Aga Zia Farsin im BRF-Interview. Er spricht über Integration, Toleranz, die Rolle der Sprache und über Ängste der Flüchtlinge und der Einheimischen.

Aga Zia Farsin macht mit seiner deutschen Großfamilie Urlaub in Berg

Aga Zia Farsin macht mit seiner deutschen Großfamilie Urlaub in Berg

Michaela Brück - Bilder: Julien Claessen/BRF, privat

Ein Kommentar
  1. Angela Kerstges

    Zu Aga Herrn Zia sage ich toll sein persönliches das Engagement und das der Familie, die ihn vor vielen Jahren aufgenommen hat.
    Wär zumindest die Mehrheit der Jetzt Hilfesuchenden so ehrlich wie das hier aufgezeigte Beispiel, wären sie sicher auch bei uns willkommener als jetzt! Leider musste ich mein vor Jahren gezeigtes Engagement bitter bereuen und werde seeehr gut überlegen, ob ich nochmal entsprechend helfe. Dass dem nun so ist bei mir ist -so meine Vermutung – auf purem Hass gegen unseren christlichen Glauben zurückzuführen – Und das von einer Analphabetin als sie – da gegenseitige Freundschafts-Einladungen stattgefunden hatten. Solange wie diese Familie noch papierlos war, habe ich nachweislich sehr stark geholfen. So kann Hass sogar die „bessere“ Zukunft der eigenen Kinder zerstören!